Sri LankaColombo/Berlin (epo). - Der Wiederaufbau nach dem Tsunami kommt in Sri Lanka voran. Wie das Bundespresseamt am Montag mitteilte, hat die Sonderbeauftragte der Bundesregierung für die Partnerschaftsinitiative Fluthilfe, Christina Rau, die Seemannsschule in Galle im Süden Sri Lankas besucht und den Grundstein für den Wiederaufbau einer Schule in Balapitiya gelegt.

Die Seemannsschule war durch durch den Tsunami am 26. Dezember 2005 zerstört worden. Mithilfe der deutschen Partner, den Berufsbildenden Schulen Wesermarsch und der Nordwestzeitung, wurde das "Mercantile Seamen Training Institute" wieder hergerichtet. Christina Rau stellte während ihres Besuches fest: "Hier hat sich eine langjährige Schulpartnerschaft auch in schwierigen Zeiten bewährt." Denn schon seit 1988 sind die Berufsschulen im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch Partner der einzigen Seemannsschule Sri Lankas.

Der Kontakt kam zustande, nachdem Volker Otto, Oberstudienrat aus Brake, zwei Jahre die Internatsschule in Galle geleitet hatte und dann nach Deutschland zurückkehrte. 80 Schüler werden in Galle pro Jahrgang zu Seeleuten ausgebildet, vom Matrosen über den Schiffskoch bis zum Offizier. Mit den 250.000 Euro, die die deutschen Partnerschulen und die Nordwestzeitung für den Wiederaufbau gesammelt haben, konnten die Schulräume wiederhergestellt und die zerstörten Unterrichtsmaterialien neu beschafft werden.

Vor dem Besuch in Galle legte Christina Rau gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Dietrich Garlichs, den Grundstein für einen Schulbau in Balapitiya südlich von Colombo. Die Initiative "Hamburg hilft" unterstützt diesen Schulbau mit 100.000 Euro. Schulkinder und Lehrer nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.

 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


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