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Hannover. - In Entwicklungsländern sterben jedes Jahr rund 1,2 Millionen Menschen an Diabetes. Das sind etwa 80 Prozent aller Diabetes-Todesopfer weltweit. Eine der Ursachen ist der Mangel an funktionierenden Gesundheitssystemen. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April) aufmerksam gemacht.

"Die Vielzahl der Diabetes-Todesopfer in Entwicklungsländern wirft ein Schlaglicht auf ein zentrales Problem der Entwicklungsfinanzierung: Es wird zu wenig in die Gesundheitssysteme armer Länder investiert", sagte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung.

"Von der mangelnden Versorgung sind zudem mehr als eine Milliarde Menschen betroffen, die an armutsbedingten Krankheiten leiden. Zahllose Menschenleben könnten gerettet werden, wenn ausreichendes, qualifiziertes medizinisches Personal und lebenswichtige Medikamente verfügbar wären. Außerdem muss es allen Menschen ermöglicht werden, bezahlbare und wirksame Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen. Der Weltgesundheitstag sollte ein Weckruf sein, hier endlich zu handeln."

Quelle: weltbevoelkerung.de


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