bmzBerlin. - Die Fecht-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Heidemann ist zur "Botschafterin Sport für Entwicklung" ernannt worden. Die Ernennung erfolgte durch Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und durch den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann.

"Als Leistungssportlerin kenne ich die Kraft und die Faszination des Sports sehr gut und weiß, dass er einen positiven Einfluss auf Menschen in aller Welt haben kann", sagte Britta Heidemann. "Als Botschafterin 'Sport für Entwicklung' möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, die Potenziale des Sports in der Entwicklungszusammenarbeit noch stärker auszuschöpfen - denn viele Werte lassen sich durch Sport gut transportieren. Ich werde u.a. Projekte, vor allem die gemeinsamen Projekte des BMZ und des DOSB, besuchen, um dabei zu helfen, dass möglichst viele Menschen durch Sport eine positive Entwicklung erfahren."

Entwicklungsminister Gerd Müller erklärte: "Mit Britta Heidemann haben wir eine starke Stimme für die Chancen des Sports in unserer Entwicklungszusammenarbeit. Sport verbindet uns in unserer EINEN Welt und gibt vor allem den jungen Menschen in Krisenregionen Halt, Kraft und Perspektiven für eine bessere Zukunft. Zusammen mit dem Sport können wir noch viel stärker als bisher für positive Wirkungen in unserer Entwicklungszusammenarbeit sorgen. Deshalb haben wir ein eigenes Programm Sport und Entwicklung gestartet, bei dem uns der DOSB tatkräftig unterstützt!"

"Sport begeistert und bewegt Menschen weltweit", betonte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. "Über sprachliche und kulturelle Barrieren, Bildungs-, Alters- und Geschlechtsunterschiede hinweg. Daher fördern deutsche Sportorganisationen seit Anfang der 1960er-Jahre Sport in Schwellen- und Entwicklungsländern. Im Vordergrund dieser Förderung stehen die nachhaltige Entwicklung durch Ausbildung von einheimischen Fachkräften und der Aufbau von überdauernden Sportstrukturen. Wir freuen uns, dem BMZ beratend und in enger Zusammenarbeit zur Seite zu stehen und die Bedeutung des Sports in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit weiter voranzutreiben."

Der DOSB und das BMZ arbeiten schon seit vielen Jahren zu verschiedenen Themen erfolgreich zusammen. So wird in Namibia Basketball mit Bildungsangeboten und HIV/AIDS-Prävention verknüpft und über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst "weltwärts" erhalten engagierte Freiwillige die Möglichkeit, Erfahrungen in Sportprojekten in Schwellen- und Entwicklungsländern zu sammeln.

Quelle: www.bmz.de 


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