ban ki moon 100Berlin. - Der amtierende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, wird mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ausgezeichnet. Damit würdigt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis die Arbeit des UN-Generalsekretärs, der die nachhaltige Entwicklung und den Kampf gegen den Klimawandel in das Zentrum seines Mandats gestellt hat.

Der Preis wird von Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, übergeben. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) richtet die feierliche Preisverleihung in Hamburg am 7. Oktober 2016 gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis aus. Laudatoren sind Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group.

Günther Bachmann, RNE-Generalsekretär und Vorsitzender der Jury des Nachhaltigkeitspreises, erläuterte die Auszeichnung mit den Worten: "Die Agenda 2030 ist ein Aufbruch, und Ban Ki Moon hat einen wesentlichen Anteil an ihrem Zustandekommen. Die Auszeichnung gilt ihm und darüber hinaus aber auch dem Gedanken der multilateralen Zusammenarbeit. Unter Ban Ki Moons Leitung treten die Vereinten Nationen in eine neue Phase, die auch von der Organisation selbst eine große Transformation erfordert."

Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und das Klimaabkommen von Paris würden als Zeichen gegen Krieg, Terror und Verantwortungslosigkeit gelten, so Bachmann. Sie nährten die Hoffnung, dass die internationale Staatengemeinschaft gemeinsame Antworten auf grundlegende Herausforderungen findet.

Alle Staaten der Welt haben die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der einzelnen Staaten und ist dort eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch von Akteuren wie der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft getragen werden soll. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die zentrales Instrument für die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele in Deutschland sein soll.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der damaligen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig.

=> www.nachhaltigkeitspreis.de 

Quelle: www.nachhaltigkeitsrat.de 


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