Berlin. - Über das Klima wird nicht nur bei der offiziellen Klimakonferenz der Vereinten Nationen geredet: Vom 3. bis 7. November kommen Klima-AktivistInnen aus aller Welt nach Bonn. Wenige Tage vor dem Beginn des offiziellen Klimagipfels soll der People's Climate Summit der Zivilgesellschaft Raum bieten, sich zu treffen und zu vernetzen.

Drei große, international besetzte Abendpodien geben vom 3. bis 5. November einen Einblick in die Diskussionen um Klimagerechtigkeit, den Ausstieg aus fossilen Energien und die Möglichkeiten einer sozial-ökologischen Transformation. Am 6. und 7. November finden an verschiedenen Orten in der Stadt Workshops und Gruppentreffen statt.

Dabei sind viele internationale Gäste: Die Pacific Climate Warriors (Klima-AktivistInnen aus dem Südpazifik) berichten, wie der steigende Meeresspiegel ihre Existenz bedroht. Im Rahmen eines Sei-Festivals zeigen sie traditionelle pazifische Praktiken – die Sei-Blume symbolisiert die friedlichen und widerstandsfähigen Geister der InselbewohnerInnen. 

Das Indigenous Environmental Network berichtet über Klimarassismus und den Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline in den USA, wo indigene Bewegungen und UmweltaktivistInnen gegen den Bau einer Pipeline kämpfen. Ob der peruanische Bergführer Saul Luciano Lliuya, der gegen den Energiekonzern RWE klagt, Landrechts-AktivistInnen aus Südafrika oder Atomkraft-GegnerInnen aus der Türkei – zahlreiche Gruppen aus dem globalen Süden kommen zu Wort, die sich gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zur Wehr setzen, seien es industrielle Großprojekte oder die Folgen des Klimawandels.

=> Informationen und Programm: https://pcs2017.org/de/

Quelle: www.pcs2017.org 


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