Berlin. - Zum ersten Mal in der über 10-jährigen Geschichte der re:publica findet das Digitalfestival in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf afrikanischem Boden statt. Gemeinsames Ziel der re:publica Accra am 14. und 15. Dezember ist es, den Dialog zu Digital-Themen zwischen Deutschland und Afrika zu stärken und die Schnittmengen von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.

Afrika gilt als Kontinent der Chancen. Mit der am schnellsten wachsenden und jüngsten Bevölkerung weltweit wird deutlich: Die Zukunft ist nicht nur jung und wissbegierig, sondern auch digital. Es entstehen immer mehr Innovationszentren, von denen auch andere Länder profitieren können. Gerade im Tech-Sektor sind die Möglichkeiten und Chancen immens. Hier knüpfen die re:publica und das BMZ an - mit der gemeinsamen Idee, dass digitale Technologien eine Rolle dabei spielen, wenn soziale und wirtschaftliche Herausforderungen global angegangen und innovative Lösungen gefunden werden müssen.

Bereits im Mai diesen Jahres lieferte das BMZ auf der re:publica 18 mit Programmpunkten zum Thema "Tech for Good" einen Ausblick, wohin die gemeinsame Reise nun im Dezember geht: nach Westafrika, in die Hauptstadt Ghanas - nach Accra. Ghana hat in den vergangenen Jahrzehnten einen vorbildhaften Demokratisierungsprozess durchlebt. Genau hier wird nun die Verbindung von Entwicklungszusammenarbeit und Digitalisierung gemeinsam diskutiert.

"Wir wollen nicht über, sondern mit Afrika reden", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). "Auf der re:publica Accra treffen sich deswegen Vertreterinnen und Vertreter der digitalen Community aus Westafrika und Deutschland, um miteinander zu diskutieren, sich zu vernetzen und, ganz bewusst: voneinander zu lernen – und zwar in beide Richtungen! Die Digitalisierung macht Entwicklungssprünge möglich, die wir uns vor wenigen Jahren nicht haben vorstellen können. Wir müssen die digitale Kluft zwischen Arm und Reich und zwischen den Kontinenten verringern. Die re:publica nach Afrika zu holen, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung."

Die re:publica ist Europas größte und wegweisendste Digital- und Gesellschaftskonferenz. Sie möchte gemeinsam mit dem BMZ Afrikas aufstrebende Tech- und Innovationsszene erörtern – und das zusammen mit der Community. "Von der Verstärkung der Stimme junger Innovatoren zur Überwindung der digitalen Kluft, vom Klischeeabbau bis zur Erkundung der großen digitalen Veränderungen, die den Kontinent erschüttern – werdet Teil unserer afrikanischen Erstausgabe! Diskutiert, debattiert und definiert mit!", so Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica GmbH.

Ab sofort können bis zum 9. September 2018 Vorträge, Panels, Workshops, Installationen, Ausstellungen, Performances und mehr für das Accra-Programm eingereicht werden. Die Beiträge sollen sich dabei an den Kategorien Politik & Gesellschaft, Kunst & Kultur, Wirtschaft & Innovation, Wissenschaft & Bildung sowie Medien & Journalismus orientieren sowie für die Kernthemen der re:publica relevant sein.

=> https://accra18.re-publica.com/de

Quelle: www.re-publica.com 


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