amerika 21Mexiko-Stadt. - Die Menschenrechtslage in den Grenzgebieten zwischen Mexiko und den USA verschärft sich zunehmend. Während Migranten an der Grenze zu New Mexiko Einschüchterungen durch Bürgermilizen ausgeliefert sind, sitzen an der Grenze zu Texas mehrere tausend Migranten fest. Aufgrund ihrer scheinbar aussichtlosen Situation liefern sich viele den US-amerikanischen Autoritäten freiwillig aus, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

Derweil bahnen sich immer neue Migrantengruppen ihren Weg zur Grenze. Aktuellen Schätzungen zufolge halten sich momentan etwa 15.000 Migranten in Mexiko auf. Deren Sicherheit und Wohlbefinden ist nach Angaben von amerika21 zunehmend bedroht.

Allein in der Stadt Ciudad Juarez an der Grenze zu Texas befinden sich momentan rund 3.500 Menschen auf der Warteliste für Asylanträge. Laut der Vorsitzenden der Vereinigung Derechos Humanos Integrales en Acción, Efe Blanca Navarete García, sei mit einer Wartezeit von zwei Monaten zu rechnen. Das Vorgehen der US-Behörden bei der Bearbeitung sei jedoch unberechenbar, was eine genaue Einschätzung schwierig mache, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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