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Frankfurt/Mannheim (epo). - Die Integration ausländischer Mitbürger ist auch für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein wichtiges Thema. DFB-Präsident Theo Zwanziger kündigte an, ein Integrationsprojekt in Kooperation mit der Universität Osnabrück zu starten. Die Federführung hat Ulf Gebken, der bereits eine Untersuchung zur "sozialen Integration durch Fußball" durchgeführt hat.

"Damit ist es uns gelungen, ein herausragendes Projekt an die Universität Osnabrück zu holen", freute sich Sportwissenschaftler Prof. Dr. Christian Wopp, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. Der DFB finanziert das Pilotprojekt mit 400.000 Euro.

Geplant ist unter anderem, an Grundschulen in Kooperation mit Sportvereinen Fußballturniere für Mädchen zu etablieren, Fußball- Arbeitsgemeinschaften für Mädchen an Grund-, Haupt- und Gesamtschulen einzurichten und Übungsleiterassistentinnen auszubilden. Dabei greifen die Osnabrücker Sportwissenschaftler auf die Erfahrungen an einer Oldenburger Gesamtschule zurück. "In ersten Schritten haben wir es geschafft, auch sozial benachteiligte junge Mädchen für die Übernahme von sozialer Verantwortung zu begeistern", so Dr. Gebken, der zurzeit eine Vertretungsprofessur für Sportdidaktik an der Universität Hannover innehat.

Die Erfolge dieses Modells sowie die Ergebnisse Osnabrücker Studien zur Entwicklung des Amateurfußballs haben den DFB bewogen, das Integrationsprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung an die Universität Osnabrück zu vergeben. Das Projekt an der Universität Osnabrück hat eine Laufzeit von drei Jahren.

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