Umweltpolitik

greenpeace Hongkong. - Der chinesische Importstopp für Plastikmüll lenkt die internationalen Abfallexporte zunehmend nach Südostasien. Allein aus Deutschland sind 2018 jeden Monat rund jeweils 10.000 Tonnen Plastikmüll in Indonesien und Malaysia gelandet. Auch die USA, Großbritannien und Japan sowie 21 weitere Nationen exportieren ihre Plastikabfälle in die Region. Das ist das Ergebnis eines Reports, den Greenpeace-East-Asia zusammen mit GAIA (Global Alliance for Incinerator Alternatives) am Dienstag in Hongkong veröffentlicht hat.

greenpeace London. - Für den Schutz der Hohen See ist das Greenpeace-Schiff "Esperanza" zu einer einjährigen Expedition vom Nord- zum Südpol aufgebrochen. Gemeinsam mit Meereswissenschaftlern erforschen Aktivistinnen und Aktivisten der unabhängigen Umweltschutzorganisation Regionen der Ozeane, die durch industriellen Fischfang, Plastikmüll, Ölförderung und Tiefseebergbau bedroht sind.

greenpeace Hamburg. - Erstmals in der Geschichte der Vereinten Nationen (UN) kommen die Staats- und Regierungschefs ab dem 25. März in New York zusammen, um über den Schutz der Hohen See zu verhandeln. Denn Klimakrise, industrielle Überfischung, Rohstoffabbau und Plastikmüll setzen den Meeren schwer zu. Nur rund ein Prozent der Weltmeere außerhalb nationaler Hoheitsgewässer stehen bisher unter Schutz – dabei bedecken sie fast zwei Drittel der Erde. Greenpeace fordert ein starkes Abkommen zum Hochsee-Schutz.

greenpeace Hamburg. - Europäischer Elektroschrott wird trotz internationaler Verbote in asiatische und afrikanische Länder exportiert. Dies zeigt eine neue Untersuchung des Basel Action Network (BAN), an der auch Greenpeace beteiligt war. Mitarbeiter der Organisationen rüsteten in zehn EU-Ländern 314 alte LCD- und Röhrenmonitore, PC und Drucker mit GPS-Peilsendern aus. Nach der Basel Konvention gilt die ausgewählte Elektronik als gefährlicher Abfall, da sie Schadstoffe wie Quecksilber, Blei, Zinn und bromierte Flammschutzmittel enthält. 19 (6 Prozent) der 314 Geräte wurden exportiert, davon elf in afrikanische und asiatische Länder.

engagement global Berlin. - 2.430 Quadratmeter Teppich, hergestellt aus 1,6 Tonnen Meeresmüll – der diesjährige rote Teppich, auf dem die Stars während der internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) flanieren, steht ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Damit macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global, zusammen mit der Berlinale, auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam.

zmtBremen. - Die deutsche und die südafrikanische Niederlassung des International Ocean Instituts (IOI) haben das Kooperationsprojekt WIOGEN (West Indian Ocean Governance and Exchange Network) ins Leben gerufen. Das Projekt dient dem nachhaltigen Management von Meeresressourcen und soll insbesondere den Austausch und die Vernetzung zwischen Akteuren in Deutschland und Afrika stärken.

mccBerlin. - Der weltweite Druck auf Landflächen als natürliche Lebensgrundlage hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Landfläche als Grundlage für Ökosysteme und Artenvielfalt schwindet am schnellsten, aber auch der Verlust von landwirtschaftlicher Fläche ist in mehreren Teilen der Welt von großer Bedeutung. Die Lage kann nur abgemildert werden, wenn lokale und globale Handlungen abgestimmt ineinandergreifen, so eine Studie von Felix Creutzig und Kollegen vom Mercator Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin.

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