Entwicklung

dedBonn (epo). - Zum Jahreswechsel 2005/2006 sind mehr als tausend Fachkräfte aus Europa und weitere knapp 1.000 lokale Experten und andere Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in 45 Entwicklungsländern im Einsatz. Von den Fachkräften sind nach Angaben des EDE 44 Prozent Frauen, elf Prozent der entsandten Kräfte kommen nicht aus Deutschland. Das Durchschnittsalter aller Fachkräfte liegt bei 41 Jahren.

Erdbeben in Pakistan. Foto: THWIslamabad/Eschborn (epo). - Die deutsche Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat in Zusammenarbeit mit der pakistanischen Nichtregierungsorganisation HAASHAR mehr als 2.300 igluähnliche Zelte mit Metalldach im Siran-Tal am Fuße des Himalaya-Gebirges in Pakistan bauen lassen. Viele Dörfer in der Region waren durch das Erdbeben am 8. Oktober fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht worden. Schon kurz nach der Katastrophe hatte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der GTZ 500.000 Euro für erdbebensichere und winterfeste Übergangsunterkünfte zur Verfügung gestellt.

Tom KoenigsNew York/Berlin (epo). - UN Generalsekretär Kofi Annan hat Tom Koenigs zum Botschafter der Vereinten Nationen für Afghanistan ernannt. Koenigs soll den Franzosen Jean Arnault ablösen, der seit Februar 2004 im Amt war. Koenigs hatte bereits im Kosovo und in Guatemala für die Vereinten Nationen gearbeitet. Der Frankfurter Politiker war von 1999 bis 2002 Deputy Special Representative for Civil Administration der UN Interims-Administration im Kosovo (UNMIK) und wurde 2002 Leiter der United Nations Verification Mission in Guatemala (MINUGUA). Unter Bundeskanzler Gerhard Schröder amtierte er als Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung.

Erdbeben in Pakistan. Foto: HilbrechtIslamabad/Potsdam (epo). - Ein Jahr nach der Flutwelle im Südpazifik können Hilfswerke eine positive Bilanz ziehen:  13,6 Milliarden US-Dollar wurden weltweit von Regierungen, nichtstaatlichen Organisationen und Spendern als Hilfe bereit gestellt, allein die deutschen Bundesbürger gaben mehr als 670 Millionen Euro. Das Erdbeben in Pakistan mit mehr als 80.000 Toten bewegt die Gemüter weit weniger. Die TV-Kameras kommen kaum in die unzugängliche Region, Europäer sind so gut wie nicht betroffen - mit dem Medieninteresse schwindet auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Um so mehr sollte über Möglichkeiten nachgedacht werden, Katastrophenfolgen wie die in der Kaschmir-Region künftig zu vermeiden. Letzteres wäre durchaus möglich, so die Analyse von Diplom Geologe Dr. Heinz Hilbrecht, der unlängst die Katastrophenregion bereiste.

BMZMaputo/Berlin (epo). - Mosambik erhält für Projekte in den Bereichen Bildung, ländliche Entwicklung und Förderung des Privatsektors in diesem und im kommenden Jahr 68,5 Millionen Euro aus Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit. Dies sagte die deutsche Bundesregierung dem südostafrikanischen Land bei Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Mosambik in Maputo zu.

OECDParis/Berlin (epo). - Der Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat seine Ergebnisse der turnusgemäßen Überprüfung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Paris veröffentlicht. "Die Bewertungen der OECD bestärken mich darin, in meiner bisherigen Strategie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit fortzufahren", erklärte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). "Ich teile die Einschätzung der OECD, dass die Umsetzung des europäischen Aktionsplans zur Entwicklungspolitik die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre sein muss."

MisereorAachen (epo). - Bei seiner Winter-Sitzung hat die Bischöfliche Kommission MISEREOR 833 Projekte in Höhe von mehr als 86 Millionen Euro bewilligt. Der Kommissions-Vorsitzende Erzbischof Werner Thissen äußerte sich besorgt über das jüngste Erdbeben im afghanischen Hindukuschgebiet und in Nordpakistan. In der Nacht vom Montag auf Dienstag war es erneut zu schweren Erdstößen gekommen, die auch die durch das verheerende Erdbeben am 8. Oktober verwüsteten pakistanischen Städte Balakot, Peshawar, Abbottabat und Muzaffarabad getroffen hatten.

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