Wirtschaft

misereorBerlin. - Anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund rufen das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und das Fair Handelsunternehmen GEPA die katholische Kirche dazu auf, konsequenter ausschließlich fair gehandelte Produkte zu beziehen. Die (Erz-)Bistümer müssten auf die Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zur Schöpfungsverantwortung nun auch Taten folgen lassen, forderte Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von MISEREOR. Es sei an der Zeit, in kirchlichen Einrichtungen flächendeckend nachhaltig zu wirtschaften.

germanwatch 150Berlin. - Die deutsche Bundesregierung hat einen Beirat für nachhaltige Finanzen gegründet. Auf Einladung von Finanz- und Umweltministerium sollen Vertreter aus Finanz- und Realwirtschaft sowie Zivilgesellschaft und Wissenschaft eine nachhaltige Finanzstrategie für die Bundesregierung erarbeiten. Ziel ist es, Deutschland als einen führenden Standort für nachhaltige Finanzen zu etablieren. Germanwatch begrüßte die Gründung des Sustainable Finance-Beirats.

forum fairer handel 200Berlin. - Während die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt auf Tiefstwerte gesunken sind, versammelt sich vom 6. bis 8. Juni das "Who is who" der internationalen Kaffee-Branche auf der "World of Coffee" in Berlin. Die aktuellen Kaffeepreise decken laut eines Marktreports des Kaffeehändlers Volcafe bei rund 60 Prozent der Produzenten nicht einmal die Produktionskosten. Zusätzlich verschärft der Klimawandel die Situation der Kaffeebäuerinnen und -bauern dramatisch. Das Forum Fairer Handel und TransFair appellierten an die Kaffee-Branche, weniger über Nachhaltigkeit zu reden und mehr dafür zu tun – auch im eigenen Interesse.

eine welt stadt berlinBerlin. - Eine große Mehrheit der Berliner Bevölkerung möchte eine faire und ökologisch nachhaltige Wirtschaftspolitik. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Umfrage von infratest dimap. Auftraggeber war der Landesverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen BER, in dem auch die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch Mitglied ist.

Berlin. - Am Donnerstag (23. Mai) endet die Frist des Bundeswirtschaftsministeriums für Stellungnahmen zur Überarbeitung der deutschen Rohstoffstrategie. Die neue Rohstoffstrategie soll laut Wirtschaftsministerium auf den sicheren, wettbewerbsfähigen und verantwortungsvollen Rohstoffbezug fokussieren und die letzte Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2010 ersetzen. Angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen im Rohstoffsektor in den vergangenen Jahren und dem Beitrag des Rohstoffkonsums zu Artensterben und Klimawandel fordern zivilgesellschaftliche Organisationen von der Bundesregierung eine grundsätzliche Reform der deutschen Rohstoffpolitik.

fairtrade 100Köln. - Seit zehn Jahren gibt es "Fairtrade-Towns" – Städte und Kommunen, die sich für mehr Fairness im Welthandel einsetzen. Pünktlich zum Jubiläum erreicht die Kampagne einen weiteren Meilenstein: Die Spargelstadt Beelitz in Brandenburg erhielt am Freitag als 600. Stadt den Titel Fairtrade-Town. Mittlerweile lebt die Hälfte der Deutschen in einer Fairtrade-Stadt.

fairtrade 100Berlin. - Der Umsatz mit Fairtrade-Produkten ist 2018 um 22 Prozent auf gut 1,6 Milliarden Euro gestiegen. "Viele der Produkte, die wir täglich konsumieren, kommen aus Entwicklungsländern", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). "Aber am Anfang der Lieferkette sind Zwangsarbeitsverhältnisse und Hungerlöhne oftmals noch an der Tagesordnung. Fairtrade ist unser strategischer Partner auf dem Weg für einen gerechteren Handel."

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