Humanitäre Hilfe

misereorAachen. - Mit einer Soforthilfe von 50.000 Euro unterstützt das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR Menschen, die im südindischen Bundesstaat Kerala von verheerenden Überschwemmungen betroffen sind. Das Geld ist für die Reparatur bzw. den Wiederaufbau von Häusern vorgesehen und soll Flutopfer in die Lage versetzen, ihre Existenz durch den Kauf von Saatgut oder die Wiederbeschaffung von Nutztieren zu sichern.

caritas Freiburg. - Caritas international unterstützt die Fluthilfe in Indien mit 200.000 Euro. Nach schweren Regenfällen ist vor allem der südindische Bundesstaat Kerala von großflächigen Überschwemmungen betroffen. Hunderte Menschen sind hier nach Behördenangaben bisher ums Leben gekommen, 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte gebracht werden. Es handelt sich nach offizieller Einschätzung um die schwersten Fluten seit hundert Jahren in der Region Kerala.

uno fluechtlingshilfe

Bonn. - Der Tag der humanitären Hilfe (19. August) ist allen Menschen gewidmet, die weltweit Menschen in Not helfen. Ein Tag, an dem besonders jener gedacht wird, die bei dieser Arbeit ihr Leben ließen. "Im vergangenen Jahr bezahlten 179 humanitäre Helfer ihr Engagement mit dem Leben - 141 Hilfsmitarbeiter wurden gekidnappt", mahnt die UNO-Flüchtlingshilfe. Humanitäre Hilfe sei überall dort nötig, wo Krieg und Gewalt ein Leben nicht mehr möglich machen, Menschen fliehen oder Lebensräume durch Naturkatastrophen zerstört werden und die Menschen plötzlich vor dem Nichts stehen.

venro Berlin. - Anlässlich des Welttages der humanitären Hilfe (19. August) hat der Verband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) auf die "unhaltbare Situation vor den Außengrenzen Europas" hingewiesen. Der Tod von Flüchtlingen werde zur Abschreckung in Kauf genommen, indem die private Seenotrettung massiv behindert wird. Trotz sinkender Flüchtlingszahlen gebe es unverhältnismäßig viele Tote. Darum fordert VENRO, dass Seenotrettungsorganisationen nicht mehr kriminalisiert und festgesetzt werden, sondern sofort ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

caritas Freiburg. - Immer mehr Menschen in Not sind für Helfer nicht zu erreichen. Darauf macht Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe (19. August) aufmerksam. Weltweit seien derzeit 135 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. In 44 Ländern werde der Zugang zu diesen Menschen ganz oder teilweise verhindert, so Caritas international.

careBonn. - Nirgendwo sind im Jahr 2018 so viele humanitäre Helfer ums Leben gekommen wie in Syrien. Das hat die internationale Hilfsorganisation CARE anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe (19. August) bekannt gegeben. CARE beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der "Aidworker Security Database", die für Syrien bis zum 9. August bereits 42 tote Helfer aufgelistet hat.

behBerlin. - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat an die europäische Staatengemeinschaft appelliert, die Arbeit von Seenotretterinnen und -rettern im Mittelmeer nicht länger zu behindern. "Humanitäre Helferinnen und Helfer leisten in Notsituationen eine unverzichtbare Arbeit", sagte Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke. "Sie dürfen dabei niemals zur Zielscheibe werden."

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