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Foto: epo ArchivMainz/London (epo). - Eine bessere Luftqualität könnte nach den Erkenntnissen eines internationalen Forscherteams den Klimawandel auf der Erde beschleunigen. Das Weltklima könnte sich schneller und heftiger erwärmen als bisher angenommen, heisst es in einer in der britischen Wissenschaftszeitschrift "Nature" (30. Juni 2005) veröffentlichten Studie. Die Forscher gehen von einem möglichen Temperaturanstieg von mindestens sechs Grad Celsius aus. Die im Kyoto-Protokoll vereinbarten Reduzierungen der Treibhausgas-Emissionen blieben damit ohne durchschlagende Wirkung.

DAADBonn (epo). - Die Ausbildung junger Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern kann ein Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Ziele der Vereinten Nationen sein. Von deutschen Hochschulen und ihren Partnerinstitutionen in Entwicklungs- und Schwellenländern gemeinschaftlich organisierte Aufbaustudiengänge sind auf den besonderen Ausbildungsbedarf dieser Zielgruppe zugeschnitten. Eine internationale Konferenz in Bonn vom 30. Juni bis 1. Juli geht auf Rahmenbedingungen und praktische Umsetzung internationaler Ausbildungsnetzwerke ein.

DAADBonn (epo). - Auf Einladung des Deutsche Akademischen Austauschdienstes (DAAD) besucht eine Delegation afghanischer Hochschulpräsidenten in der Zeit vom 26. Juni bis 10. Juli 2005 deutsche Hochschulen. Auf dem Programm steht auch die Teilnahme an einer dreitägigen Konferenz in Berlin (01.-03. Juli). Dort sollen eine Zwischenbilanz der bisherigen Aktivitäten gezogen und die Grundlinien der weiteren Zusammenarbeit zwischen deutschen und afghanischen Hochschulen erörtert werden.

NABUBerlin (epo). - Der Naturschutzbund (NABU) hat zum Beginn der Sommerferien vor der steigenden Umwelt- und Lärmbelastung durch Flugverkehr gewarnt und erneut eine Besteuerung von Kerosin gefordert. "Fliegen belastet die Umwelt besonders stark mit Schadstoffen und Lärm. Mit einem Urlaubsflug nach Teneriffa wird das Klima ähnlich stark geschädigt wie durch ein Jahr Autofahren", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bonn (epo). - Westafrika droht in den nächsten 20 Jahren eine verheerende Dürre, sollte die Zerstörung der Wälder weiter voran schreiten. Zu dieser Prognose kommen Meteorologen der Universität Bonn, die das Klimageschehen in den Ländern südlich der Sahara mit verbesserten Klimamodell-Prognosen simuliert haben. Demnach ist der Einfluss der Vegetationsbedeckung auf das Klima in der Sahelzone zumindest mittelfristig viel größer als der des Treibhauseffekts.

IWR Düsseldorf (epo). - Südkorea verfolgt ehrgeizige Ziele bei der Nutzung erneuerbarer Energien und will deren Anteil am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2011 auf drei bis fünf Prozent erhöhen. Die Entwicklung der regenerativen Energien des asiatischen Landes werde in Deutschland unterschätzt und derzeit kaum wahrgenommen, sagte Norbert Allnoch, Leiter des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR), anlässlich des Besuchs einer koreanischen Delegation in Düsseldorf.

UNCCDBerlin/Bonn (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Arbeit des Sekretariats der Wüstenkonvention der Vereinten Nationen gewürdigt. Der diesjährige Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung (17. Juni) rückt vor allem die Frage in den Mittelpunkt, welche Auswirkungen die Wüstenbildung auf das Leben der Frauen hat. In den Trockenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ist die Zerstörung der natürlichen Ressourcen nicht nur ein gravierendes ökologisches Problem, sondern gefährdet akut das Überleben von ungefähr einer Milliarde Menschen.

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