Afrika

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 115 Dorfbewohnern bei einem Überfall in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung des Landes schwere Versäumnisse vorgeworfen. "DIe Gewalt eskaliert seit Monaten zwischen Dogon und Peulhs, doch die Regierung Malis hat die Alarmrufe von Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen ignoriert", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) blickt mit Sorge auf die vermehrten Entführungen im Konflikt um die anglophonen Regionen des Kamerun. Am Mittwoch war eine fünfzehnköpfige Fußballmannschaft der Universität in Buea entführt worden. Es war bereits die vierte politisch motivierte Entführung in den anglophonen Regionen innerhalb von zwei Tagen. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Konfliktparteien nachdrücklich auf, sich zum Schutz der Zivilbevölkerung zu verpflichten. Geiselnahmen und andere Übergriffe auf Zivilisten müssten unterbunden werden.

caritas Freiburg. - Caritas international zeigt sich besorgt über die Ausweitung des Konflikts in Mali. "Die gewaltsamen Auseinandersetzungen dehnen sich zunehmend vom Norden auf südlichere Regionen des Landes aus, wodurch immer mehr Menschen zu Vertriebenen werden", erklärte Oliver Müller, der Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Verhängung des Ausnahmezustandes im Sudan scharf kritisiert. "Mit Einschüchterungen von Journalisten, Pressezensur, willkürlichen Verhaftungen und Folter hat Diktator Omar Hassan al Bashir die friedlichen Proteste im Sudan nicht stoppen können. Nun versucht er es mit der Brechstange", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von vier Patienten beim Angriff auf ein Krankenhaus in Kamerun hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Konfliktparteien im Bürgerkrieg aufgefordert, das humanitäre Völkerrecht und den Schutz der Zivilbevölkerung zu achten. Die Menschenrechtsorganisation verlangte außerdem eine unabhängige Untersuchung des tödlichen Überfalls auf das Hospital und eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Aus Furcht vor neuen Angriffen der Terrororganisation Boko Haram ist die komplette Bevölkerung der nigerianischen Stadt Rann nach Kamerun geflohen. Die etwa 30.000 Menschen aus der Stadt im Nordosten Nigerias befinden sich nun an verschiedenen Plätzen rund um den Grenzort Goura in Kamerun, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Sie sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

gfbvGöttingen. - Kurz vor Beginn der Friedensgespräche für die Zentralafrikanische Republik sind bei einem Überfall einer Miliz von Peul-Nomaden auf ein Dorf im Westen des Landes 13 Menschen getötet worden. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch berichtet. Eines der Opfer ist ein Pastor. Der Überfall ereignete sich am Sonntag.

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