Lateinamerika

wvFriedrichsdorf. - Die täglich zu Tausenden aus Venezuela fliehenden Kinder sind zunehmend von Menschenhandel und Gewalt bedroht. Um sie zu schützen und die aufnehmenden Länder bei der Integration verarmter Familien zu unterstützen, hat World Vision das multinationale Hilfsprogramm "Hoffnung ohne Grenzen" gestartet. Es orientiert sich an dem regionalen Plan der Vereinten Nationen für 16 Länder. Die Vereinten Nationen hatten die Fluchtbewegungen aus Venezuela als größte Migrationskrise der westlichen Welt bezeichnet.

amerika 21Santiago de Cuba. - Anlässlich des 60. Jahrestages der Kubanischen Revolution, der am Dienstag in Santiago de Cuba begangenen worden ist, hat der ehemalige Präsident und KP-Generalsekretär Raúl Castro die erste öffentliche Rede seit der Wahl seines Nachfolgers Miguel Díaz-Canel im April letzten Jahres gehalten. Die Veranstaltung fand am Grab Fidel Castros auf dem Friedhof Santa Ifigenia statt und war von rund 1.000 geladenen Gästen besucht, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

amerika 21Brasília. - Der ultrarechte Politiker Jair Bolsonaro hat am Dienstag die Präsidentschaft in Brasilien übernommen. Im Rahmen einer mehrstündigen Zeremonie in der Hauptstadt Brasília übergab ihm sein Amtsvorgänger Michel Temer die Amtsgeschäfte im größten Land Lateinamerikas. Die brasilianische Arbeiterpartei (PT) boykottierte die Amtsübergabe, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Die Regierung von Präsident Andrés Manuel Lopéz Obrador in Mexiko hat den Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 an die Abgeordnetenkammer zur Abstimmung übergeben. Demnach sollen Ausgaben im sozialen Sektor erhöht und in den Bereichen der Wissenschaft und Umwelt gekürzt werden. Die vorgeschlagenen Reformen sollen eine makroökonomische Stabilität und eine Stärkung der öffentlichen Sektoren garantieren, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

medicoFrankfurt am Main. - In Nicaragua sind zwei wichtige Partnerorganisationen der Frankfurter Hilfsorganisation medico international verboten worden. Der Gesundheitsorganisation Cisas, die sich seit vielen Jahren insbesondere für Frauen-Gesundheitsrechte einsetzt, und der seit 28 Jahren tätigen Menschenrechtsorganisation CENIDH sei per Parlamentsbeschluss die juristische Person und damit der legale Status entzogen worden, berichtete medico international.

amerika 21Caracas. - Nach 100 Tagen Konjunkturprogramm seiner Regierung hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Reihe neuer Maßnahmen bekanntgegeben. In einer landesweiten Live-Übertragung erklärte er, dass die im August eingeleiteten Reformen, die eine Währungsumstellung, eine Wechselkursänderung, die Anbindung der Landeswährung an die Kryptowährung Petro und eine massive Gehaltserhöhung umfassten, eine "Korrektur" bräuchten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

caritas 150Freiburg. - Zwei Jahre nach Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen kolumbianischer Regierung und der FARC-Guerilla nimmt die Gewalt in vielen Regionen Kolumbiens zu. Darauf hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hingewiesen. Insbesondere in ländlichen Regionen, wo der Großteil der Caritas-Hilfe geleistet wird, lebe die Zivilbevölkerung aufgrund der Kämpfe zwischen rivalisierenden bewaffneten Gruppen in fortwährender Angst um ihr Leben. Die Zahl der Binnenflüchtlinge stieg deshalb laut Vereinten Nationen in diesem Jahr um 40 Prozent.

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