Wasser

world water day 2015 720

Berlin. - 768 Millionen Menschen weltweit beziehen ihr Trinkwasser aus verunreinigten Quellen. Darauf hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, anlässlich des Weltwassertages aufmerksam gemacht. Besonders in Krisen- und Katastrophenregionen stellt verunreinigtes Trinkwasser für Kinder sowie alte und kranke Menschen ein lebensgefährliches Risiko da. Zusätzlich verschärfen die Folgen des Klimawandels in mehreren afrikanischen Staaten die Probleme bei der Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend sauberem Wasser. Davor hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR mit Blick auf den diesjährigen UN-Weltwassertag am 22. März gewarnt.

icrcAmman. - With the influx of hundreds of thousands of Syrian refugees into the northern governorates of Jordan, the demand for water has grown significantly. The ICRC has expanded its water activities to meet people's needs.

aarhus university logoAarhus. - Die globale Wasserversorgung wird bis 2040 schwierig werden, wenn nicht alle Menschen ihren Energie- und Wasserverbrauch umstellen. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch in Aarhus veröffentlichten Studie zum Wasser-und Energieverbauch in China, Indien, Frankreich und Texas. Wenn wir die aktuellen Energie- und Stromversorgungslösungen nicht anpassen, werde es 2040 nicht mehr genug Wasser für alle geben, berichten die Forscher nach Abschluss ihres dreijährigen Projekts.

wasserraub wfdBerlin. - Nach dem "Landraub" thematisiert der Weltfriedensdienst (WFD) jetzt auch den "Wasserraub". "Wer den Zugang zu Wasser erschwert oder unmöglich macht, begeht WASSERRAUB", heißt es in einer Medienmitteilung der Berliner Organisation. 
Das neue Webportal www.wasserraub.de soll "über Formen des Wasserraubs, seine Folgen und was sich dagegen tun lässt" informieren.

wasser kind unicef 200Hamburg. - "Wenn die nationalen Regierungen die Sicherheitsfragen in Zusammenhang mit dem Wasser nicht sehr viel ernster nehmen, bewegen sie sich auf ein schwarzes Loch zu." Das äußerte Hussein Amery, einer der Autoren des Buches "Middle East: Geography of Peace", 2009 prophetisch. Eines dieser "schwarzen Löcher", wissen wir heute, ist der Bürgerkrieg in Syrien. Sicherheit und Frieden kann es im Nahen Osten nicht geben, wenn die Verschwendung von Wasser nicht eingestellt und Ungerechtigkeiten beim Zugang zum kostbaren Nass nicht überwunden werden. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der gerade veröffentlichten Analyse "Bevor die Wasseruhr abläuft ... Wasserkonflikte und Wasserkooperation im Nahen Osten".

BGR StudieHannover. - Die Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (UN-ESCWA) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben in einer "neuen und bisher einmaligen Studie" alle grenzüberschreitenden Wasser-Ressourcen des Nahen Ostens und der arabischen Halbinsel katalogisiert. Das Basiswerk wurde jetzt auf der Weltwasserwoche in Stockholm erstmals vorgestellt und von Wasserexperten und Politikern intensiv diskutiert.

aoaBremerhaven. - Russland hat nach Darstellung der Antarctic Ocean Alliance (AOA) die internationalen Bemühungen zum Schutz des Südpolarmeers vereitelt. Mit dem Scheitern der CCAMLR-Konferenz sei am Dienstag eine entscheidende Chance für den Meeresschutz rund um die Antarktis verpasst worden, so die AOA. Die "Kommission zur Erhaltung lebender Meeresschätze in der Antarktis" (CCAMLR) habe sich nicht darauf einigen können, die weltweit größten Meeresschutzgebiete im antarktischen Ozean einzurichten.

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