Entwicklungszusammenarbeit

inwentBonn (epo). - Die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) hat ihren Umsatz im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf 139,23 Millionen Euro gsteigert. InWEnt habe sich damit im internationalen Wettbewerb mit wachsendem Erfolg zu behaupten gelernt, hieß es bei der Vorstellung des Jahresberichts 2005 am Montag in Bonn. Intensiviert wurde dem Bericht zufolge insbesondere die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union.

Thomas Gebauer. Foto: medicoFrankfurt a.M. (epo). - Der Geschäftsführer der Frankfurter Hilfsorganisation medico international, Thomas Gebauer, hat anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2005 seiner Organisation deutliche Kritik an der praktischen Umsetzung von Not- und Katastrophenhilfe in Krisengebieten geübt. Gebauer forderte ein Ende des Mythos von der "schnellen Hilfe" und forderte eine ernst gemeinte Partizipation der Partner vor Ort statt publicityträchtiger Aktionen, "die vor allen Dingen auf den Spendenmarkt ausgerichtet sind".

 MisereorBonn (epo). - MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer hat die deutsche Bundesregierung aufgefordert, den neu gegründeten UN-Menschenrechtsrat zu stärken. Deutschland trage als gewähltes Mitglied des Rates eine große Verantwortung dafür, die Weichen so zu stellen, dass er zu einem wirksamen Instrument für die Förderung von Menschenrechten und guter Regierungsführung werde. Bei der Vorstellung des Jahresberichts 2005 in Bonn bilanzierte MISEREOR eine Steigerung der Einnahmen um 9,1 Prozent auf 163,9 Millionen Euro.

dedBonn (epo). - Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) war im Jahr 2005 mit mehr als 1.000 Fachkräften in 46 Partnerländern tätig. "Fachliche Kompetenz" und "kostengünstiger Beratungseinsatz", insbesondere auf der lokalen und regionalen Ebene, hätten eine hohe Akzeptanz des DED in den Partnerländern bewirkt, erklärte die Geschäftsleitung am Donnerstag anlässlich der Vorstellung des Jahresberichtes in Bonn.

BMZBerlin (epo). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will 20 Millionen Euro in den Sonderfonds für Palästinensische Gebiete einbringen. Der Sofort-Hilfe-Fonds war von der Europäischen Union beschlossen worden. Insgesamt wurden bislang rund 150 Millionen Euro aus Europa in Aussicht gestellt. Wieczorek-Zeul mahnte in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages am Mittwoch überdies eine Lösung für die Vertriebenen in der westsudanesischen Provinz Darfur an.

OxfamWashington/Berlin (epo). - Ein Jahr nach den unter dem Druck der Öffentlichkeit zustande gekommenen Beschlüssen des G8-Gipfels in Gleneagles zu Schuldenerlass und mehr Entwicklungshilfe für arme Länder hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam eine erste Bilanz gezogen. In einem neuen Bericht erklärt Oxfam, der Schuldenerlass habe Wirkung gezeigt und die Lebenssituation vieler armer Menschen verbessert. Die Steigerung der Entwicklungshilfe bleibe hingegen weit hinter den Versprechungen zurück. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien sei die Entwicklungshilfe sogar rückläufig, wenn man die Schuldenerlasse für den Irak und Nigeria herausrechne.

GTZBerlin (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sieht sich für die anstehende Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aufgrund ihrer Regional-, Fach- und Managementkompetenz gut aufgestellt. Geschäftsführer Wolfgang Schmitt zeigte sich bei der Vorstellung des GTZ-Jahresberichts 2005 am Donnerstag in Berlin davon "überzeugt, dass die GTZ für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gut gerüstet ist". Mit Umsatzerlösen von 876 Mio. Euro konnte das Vorjahresergebnis fast wieder erreicht werden (-0,4 Prozent).

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok