Entwicklungszusammenarbeit

BMZBerlin (epo). -. Die deutsche Bundesregierung und Guatemala haben vereinbart, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit die Grundbildung für arme und indigene Kinder, insbesondere Mädchen, zu verbessern. Insgesamt sagte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der Regierung Guatemalas bei den jetzt abgeschlossenen Regierungsverhandlungen für diese Vorhaben für die Jahre 2005 bis 2007 19 Millionen Euro zu.

Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Der Koalitionsvertrag bietet nach Ansicht der amtierenden und künftigen deutschen Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul "eine gute Grundlage, die erfolgreiche Entwicklungspolitik der vergangenen Jahre fortzusetzen". Anlässlich der Unterzeichnung des Vertragwerkes in Berlin sagte die SPD-Politikerin, es sei von zentraler Bedeutung, "dass wir uns darauf verpflichtet haben, den Stufenplan zur Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit einzuhalten". Damit könnten die Ausgaben für Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7% des Bruttoinlandsproduktes steigen.

gtzEschborn (epo). - Im Zuge der Tsunamihilfe wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit Spendengeldern den Wiederaufbau von vier Schulen in Sri Lanka finanzieren, die durch die Flutwelle im letzten Dezember zerstört wurden. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), die vom DRK mit Planung und Management des Wiederaufbaus beauftragt wurde, schätzt die Gesamtkosten des Vorhabens auf 1,772 Million Euro. Der Wiederaufbau der Schulen sei ein bedeutender Schritt zur Wiederansiedelung vieler vertriebener Familien und trage so zu einer Normalisierung des Lebensalltags bei, erkärte die GTZ.

BMZBerlin (epo). - Die Bundesregierung hat die Entwicklungszusammenarbeit mit Süd-Sudan wieder aufgenommen. Der deutsche Botschafter habe der neuen Regierung für den Süden des Landes (Government of National Unity) eine entsprechende Note übergeben, in dem sich Deutschland zur Wiederaufnahme der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Süd-Sudan bereit erklärt, teilte das Entwicklungsministerium (BMZ) in Berlin mit. Der Schwerpunkt des deutschen Engagements soll im Wassersektor liegen.

Shadow DAC BerichtBerlin (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe und die Kinderrechtsorganisation terre des hommes haben an die künftige deutsche Bundesregierung appelliert, "entschlossen Zeichen gegen Armut und Ausbeutung zu setzen und der Entwicklungspolitik im nächsten Kabinett einen höheren Stellenwert zu verschaffen". Die Bilanz der deutschen Entwicklungshilfe, die die Hilfsorganisationen anlässlich der Vorstellung ihres 13. "Berichtes zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe" in Berlin zogen, fiel nüchtern aus. Die Erfüllung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen werde insbesondere hinsichtlich der Erhöhung der Entwicklungshilfe nicht leicht fallen.

careBonn (epo). - Die Hilfsorganisation CARE International Deutschland hat die von Bundespräsident Horst Köhler ins Leben gerufene Initiative "Partnerschaft mit Afrika" begrüßt. "Das Engagement und die Initiative des Bundespräsidenten, sich den Fragen und Problemen Afrikas zu stellen, ist vorbildlich", erklärte der CARE-Vorsitzende, Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich. "Der Einsatz des Bundespräsidenten spiegelt auch das Ziel von CARE wider, den Menschen Afrikas vor allem zu helfen, indem sie befähigt werden, sich selbst besser helfen zu können. Nur das stellt eine würdige Perspektive dar."

Konfliktregionen in Uganda (c) UNOFriedrichsdorf/Kampala (epo). - Die Kinderhilfsorganisation World Vision hat mit finanzieller Unterstützung des Amtes der Humanitären Hilfe der Europäischen Union (ECHO) im Norden Ugandas ein neues Kinderschutzprogramm aufgebaut. Es soll in den nächsten neun Monaten mehr als 23.000 Kindern und Heranwachsenden zugute kommen und kostet rund 600.000 Euro. Unter anderem werden Bildungsmaßnahmen für Betreuer, Häuser für ehemalige Kindersoldatinnen sowie Ausbildungsprogramme in Hauswirtschaft und in handwerklichen Berufen finanziert.

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