Weltwirtschaft

OxfamBerlin (epo). - Die Hilfsorganisation Oxfam Deutschland, der World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) haben anlässlich der Sitzung des Rates der EU-Agrarminister in dieser Woche ein Positionspapier zur Zuckerreform vorgelegt. Darin fordern die NRO flankierende Maßnahmen, um die Folgen der Reform für arme Entwicklungsländer zu mindern.

Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat in Berlin eine Petition gegen Kinderarbeit entgegen genommen. Die Petition ist Teil der Kampagne "Stopp Kinderarbeit. Schule ist der beste Arbeitsplatz", die von der Deutschen Welthungerhilfe gemeinsam mit der indischen Kinderrechtsorganisation MV Foundation durchgeführt wird.

WTOJohannesburg/Genf (epo). - Die Länder Afrikas könnten noch ärmer werden, sollte die Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) beim Gipfel im Dezember in Hongkong erfolgreich abgeschlossen werden können. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht der internationalen Hilfsorganisation Oxfam, der heute - vier Jahre nach Beginn der Doha-Entwicklungsrunde und einen Monat vor dem kritischen WTO-Ministertreffen in Hongkong - in Johannesburg und Genf veröffentlicht wurde.

UNNew York (epo). - Mit der Aufhebung von Zöllen und Importquoten in den Industriestaaten könnte den ärmsten Ländern der Welt auf einfache Weise geholfen werden. Wenn die Welthandelsorganisation (WTO) entsprechende Handelspräferenzen für die Least Developed Countries (LDC) vereinbaren würde, könnten deren Exporteinnahmen um 6,4 Millionen US-Dollar und ihr Allgemeinwohl um bis zu acht Mio. Dollar gesteigert werden, sagte der UN-Vertreter der LDC, Anwarul K. Chowdhury, vor der UNO-Vollversammlung in New York.

WTOBrüssel/Berlin (ots) - Das jüngste Angebot der Europäischen Union für den Agrarsektor ist nach Ansicht der internationalen Hilfsorganisation Oxfam ein "Hoffnungsschimmer". Der Vorschlag könne die festgefahrenen Handelsgespräche möglicherweise reaktivieren, erklärte Oxfam mit Blick auf das im Dezember Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in Hongkong.

ILOBerlin/Genf (epo). - Afrika, Europa und Amerika sind nach einer Studie der International Labour Organisation (ILO) die Verlierer nach dem Auslaufen des Welttextilabkommens, während kleinere asiatische Entwicklungsländer nicht die erwartet hohen Einbußen hinnehmen mussten. China und Indien verzeichneten laut ILO starke Zugewinne, die aber bereits wieder abgeschwächt worden seien.

Gerechtigkeit jetztBonn (epo). - Das Aktionsbündnis "Gerechtigkeit jetzt!" hat das Scheitern der Verhandlungen des Allgemeinen Rats der Welthandelsorganisation WTO in Genf begrüßt. "Nun steht die WTO mit leeren Händen da", kommentierte Susanne Luithlen, Koordinatorin des Aktionsbündnisses, den Ausgang der Genfer Gespräche. Der Vorbereitungsprozess für die WTO-Ministerkonferenz, die vom 13. bis zum 18. Dezember 2005 in Hongkong stattfinden wird, sei damit in eine Sackgasse geraten. "Für die allermeisten Entwicklungsländer war in Genf ohnehin kein Blumentopf zu gewinnen", so Luithlen.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok