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Berlin. - Die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute haben am Dienstag in Berlin das Friedensgutachten 2018 vorgestellt. Sie fordern von der Bundesregierung mehr Diplomatie und restriktive Rüstungsexporte. Die gemeinsame Jahrespublikation des BICC (Bonn International Center for Conversion), des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) analysiert aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die Erklärung einiger Mitglieder des G7 Gipfels und internationaler Geber begrüßt, 2,5 Milliarden Euro für den Zeitraum von drei Jahren für die Bildung von Kindern in Krisen- und Kriegssituationen – besonders Mädchen – zur Verfügung zu stellen.

venro 200Berlin. - Im kanadischen Charlevoix kommen am Freitag und Samstag die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrieländer zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen zusammen. Der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) fordert von der Bundesregierung beim G7-Gipfel einen klaren Einsatz für einen gerechten Welthandel, Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit.

worldvisionBerlin. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert von den Staats- und Regierungschefs der G7, sich stärker für Frieden und Gewaltprävention einzusetzen. In Konfliktländern müsse Friedenspolitik viel früher ansetzen, erklärte Word Vision anlässlich des G7 Gipfels am 8. und 9. Juni in Kanada. Eine vorausschauende Friedenspolitik, die die Ursachen von Krisen frühzeitig identifiziert und adressiert, sei dringend geboten. 

savethechildrenBerlin. - Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni hat die Kinderrechtsorganisation Save the Children zum zweiten Mal den Bericht "Gesichter der Ausgrenzung" veröffentlicht, der die Situation von Mädchen und Jungen in 175 Ländern untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend: 1,2 Milliarden Kinder sind bedroht, ihre Kindheit zu verlieren. Bewaffnete Konflikte, große Armut und geschlechterspezifische Diskriminierung sind dafür drei wesentliche Faktoren.

misereorFrankfurt. - Die Stadt Frankfurt wächst aktuell jährlich um etwa 15.000 Einwohner. In der indischen Hauptstadt Delhi kommen im selben Zeitraum durchschnittlich 800.000 Einwohner dazu. Auf diesen Megatrend hat Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, beim Kongress "Entwicklung findet Stadt" in Frankfurt hingewiesen. Im Jahr 2050 würden Prognosen zufolge gut 66 Prozent der Weltbevölkerung, etwa sieben Milliarden Menschen, in Städten leben, sagte Messner bei der zweitägigen Veranstaltung, die das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR anlässlich seines 60-jährigen Bestehens gemeinsam mit der Zeitschrift Concilium veranstaltete.  

Berlin. - Die deutsche Bundesregierung hat die Erklärung zum Schutz von Schulen in bewaffneten Konflikten ("Safe Schools Declaration") unterzeichnet. Die Deklaration war am 28. Mai 2015 auf einer internationalen Konferenz in Oslo verabschiedet worden. Zahlreiche Entwicklungsorganisationen haben den deutschen Beitritt zur Safe Schools Declaration begrüßt. Deutschland ist das 75. Land, das die Erklärung unterschrieben hat.

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