Rohstoffe

suedwind_rohstoffe_80Siegburg. - Seit Monaten steigen die Preise für Rohstoffe, gleichzeitig schwanken die Aktienkurse sehr stark und die Zinsen für sichere Staatsanleihen sind im Keller. Investitionen im Rohstoffbereich werden damit immer attraktiver. Das SÜDWIND-Institut hat jetzt eine neue Studie vorgelegt, die die Förderung von Rohstoffen in Entwicklungsländern und die Spekulation mit ihnen thematisiert.
mongoleiBerlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist im Rahmen ihrer viertägigen Asienreise am Mittwoch in die Mongolei gereist. Bei politischen Gesprächen in der Hauptstadt Ulan Bator strebt die Kanzlerin ein Rohstoffabkommen zwischen Deutschland und der Mongolei an. Das Land verfügt über die begehrten Seltenen Erden und über große Kohlevorkommen. Nichtstaatliche Organisationen (NGOs) warnten vor den ökologischen und sozialen Folgen eines Rohstoffbooms in der Mongolei.
aidbytrade_80Berlin. - Der Reichtum an Rohstoffen muss kein Fluch sein. Bei entsprechenden Rahmenbedingungen bietet er eine Chance für den afrikanischen Kontinent. Das hat Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) auf dem "Aid by Trade Forum" in Berlin betont. Das Forum soll entwicklungspolitische Themen stärker in die öffentliche Diskussion rücken und Aufmerksamkeit für das Thema "Hilfe durch Handel" schaffen.
attac_rohstoffraub_80Berlin. - Mit einer Aktion vor dem Berliner Congress Center haben Aktivisten des globalisierungs-kritischen Netzwerkes Attac am Dienstag die Rohstoffpolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union kritisiert. Dabei wurde speziell die Rolle des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) thematisiert. Anlass war der jährliche "Tag der Deutschen Industrie" des BDI im Kongresszentrum.
tdhlogoOsnabrück. - Der Bergbau und die Gewinnung von Rohstoffen führen weltweit zu schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte. Die Folgen für Kinder und ihre Familien dokumentiert die Studie "Glück auf? Die Auswirkungen des Bergbaus auf die ökologischen Rechte der Kinder", die das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes zum diesjährigen Weltkindertag vorstellt. Hunger, Vertreibung und der Verlust von Land und Zuhause, aber auch ausbeuterische Kinderarbeit und die Verseuchung und Verwüstung ganzer Regionen seien katastrophale Begleiterscheinungen der weltweiten Gier nach Rohstoffen, so terre des hommes.
diamantenschuerfer_sierreleone_wc_220Berlin. - Die Bundesregierung soll sich für verbindliche Transparenz-Standards der Zahlungsströme im Rohstoffsektor einsetzen, wie sie derzeit auf europäischer Ebene diskutiert werden. Das haben die Organisationen "Brot für die Welt", Global Policy Forum, Misereor, ONE Deutschland und Transparency International Deutschland anlässlich der Afrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Berlin gefordert.
gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Vorsitzenden der Ethikkommission für den Atomausstieg, Klaus Töpfer, appelliert, sich bei der Bundesregierung für eine Offenlegung der Herkunft des in Deutschland genutzten Urans einzusetzen. Die GfbV bat den ehemaligen Umweltminister, sich dafür zu engagieren, dass Energiekonzerne rechtlich verbindlich verpflichtet werden, die Herkunft des Urans nachzuweisen.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok