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Manila. - Die Regierung der Philippinen hat tausende Menschen evakuiert und Nahrungsvorräte angelegt, um sich auf  den Super-Taifun Hagupit vorzubereiten. Der Taifun der Kategorie 5 soll den südostasiatischen Inselstaat am Samstag erreichen.

Hagupit ("Peitsche") rast mit mehr als 200 Stundenkilometern auf die Hauptstadt Manila zu, die der Tropensturm nach Angaben der Behörden am 9. Dezember erreichen könnte. Erwartet werden mehr als 20 Millimeter Regen pro Stunde - in einem Umkreis von rund 700 Kilometern.

Auf den Inseln Dinagat und Leyte wurden rund 10.000 Menschen vorsorglich evakuiert.  Am Samstag abend wird der Taifun laut Prognosen die Insel Samar erreichen und Flutwellen von vier oder fünf Metern Höhe verursachen. Die Fischer auf der Hauptinsel Luzon, auf den Visayas und Mindanao wurden vor rauer See gewarnt.

Der Taifun Hagupit kommt ein Jahr nach den schweren Zerstörungen durch Taifun Haiyan auf den Zentralphilippinen. Das internationale Kinderhilfswerk World Vision trifft derzeit Vorbereitungen für einen möglichen Hilfseinsatz und unterstützt Evakuierungen vor Ort. Bereits jetzt erreicht der Taifun Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde.

World Vision koordiniert gemeinsam mit Behörden und Partnern vor Ort die Vorbereitungsmaßnahmen. Für mindestens 1.000 Familien stehen Notfallpakete bereit. Außerdem verteilen World Vision-Mitarbeiter Infoblätter zum Schutz der Bevölkerung. Für die Vorbereitungen werden die Strukturen genutzt, die bereits seit dem Taifun Haiyan bestehen.

Sollte Hagupit bis zu seinem Auftreffen auf Land seine Richtung nicht unerwartet ändern, könnten laut UN-Nothilfekoordination (UNOCHA) bis zu 4,5 Millionen Menschen von seinen Auswirkungen betroffen sein.

Foto: NASA


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