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Brüssel. - Die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Frontex) hat in den letzten Jahren die Grenzkontrollen in Griechenland, Italien und Spanien, sowie an den östlichen Grenzen der EU unterstützt.

Frontex Flucht nach Europa

Nach Angaben des Europäischen Parlaments wird eine Beitragserhöhung der Mitgliedstaaten für die Agentur gefordert. Das Frontex Budget liegt für 2015 bei 114 Millionen Euro (im Vergleich zu 97 Millionen Euro im Vorjahr). 72% des Budgets sind für operative Maßnahmen vorgesehen. Frontex kauft sebst kein Equipment. Dies wird von den EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung gestellt. Frontex sammelt Daten und organisiert Rückführungen von Flüchtlingen. Die Frontex Einsätze im Mittelmeer sind umstritten.

Der Agentur wird vorgeworfen schwerwiegende Unfälle nicht zu verhindern und Push-Back-Operationen durchzuführen. Nach Angaben der International Organization for Migration (IOM), starben seit 2000 mehr als 22.000 Menschen auf dem Weg nach Europa und 2014 wurde das Mittelmeer mit mehr als 3.400 Toten zur tödlichsten Flüchtlingsroute der Welt.
Seit 2011, dem Jahr des Arabischen Frühlings, hat sich die Anzahl der Flüchtlinge verdoppelt. Nach Angaben von Frontex haben 2011 141.000 Menschen versucht nach Europa zu kommen. Im Jahr 2014 waren es 278.000. Die Zahl kommt vor allem durch die Situation in Syrien und im Irak zustande.

Grafik: © Frontex

=> IOM: "Fatal Journeys" 

Quelle: epthinktank.eu


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