Frankfurt. - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Institut der Panafrikanischen Universität (PAU) in Tlemcen (Algerien). Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank stellt dem Institut für Wasser- und Energiewissenschaften (inkl. Klimawandel) 20 Millionen Euro für die Sanierung und energetische Modernisierung des Universitätsgebäudes, die Ausstattung der Labore mit hochwertiger Technik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie und Stipendien für Masterstudenten und Doktoranden zur Verfügung.

74 Studierende der Studiengänge Wasser und Energiewirtschaft aus siebzehn afrikanischen Ländern haben ihr Studium in Tlemcen bereits aufgenommen. "Für die Lösung globaler und regionaler Herausforderungen, wie der Sicherung einer nachhaltigen Wasser- und Energieversorgung in Afrika und der Anpassung an den Klimawandel, sind Hochschulen unentbehrliche Partner. Die Panafrikanische Universität schließt eine Lücke in Afrika: Sie wird qualitativ hochwertige Graduierten- und Doktorandenprogramme nach internationalen Standards sowie angewandte Forschung zu Energie, Wasser und Klimawandel anbieten. Dadurch werden auch afrikanische Wissenschaftler an internationale Wissensnetzwerke angeschlossen", sagte Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

2008 hatte die Afrikanische Union die Gründung der Panafrikanischen Universität beschlossen, die mit ihrem Exzellenzanspruch Modellcharakter hat. Sie wird aus fünf Instituten an Standorten in Nord-, West-, Ost-, Süd- und Zentralafrika bestehen und afrikanische anwendungsorientierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ausbilden, die die afrikanische Perspektive sowie das lokale und kontextgebundene Wissen in die internationalen Wissensnetzwerke einbringen werden.

Der Vertragspartner der KfW im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit ist die African Union Commission (AUC) mit Sitz in Addis Abeba. Innerhalb der AUC wird die Verantwortung für Panafrikanische Universität vom Bereich "Human Resources, Science and Technology" und deren "Division for Education" wahrgenommen. Politische Verantwortung trägt das algerische Wissenschafts- und Hochschulministerium.

Die Förderung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Quelle: www.kfw-entwicklungsbank.de 


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