ecuadorBerlin. - Nach dem schweren Erdbeben in Ecuador ist bei deutschen Hilfsorganisationen am Montag die Soforthilfe zur Basisversorgung der Opfer angelaufen. Das katholische Hilfswerk MISEREOR sagte den betroffenen Menschen schnelle Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro zu. Auch die Diakonie Katastrophenhilfe und die Kindernothilfe, beides evangelische Hilfswerke, stellten jeweils 50.000 Euro für die Versorgung der Menschen in Ecuador bereit.

MISEREOR arbeitet seit Jahrzehnten arbeitet mit einer Reihe von ecuadorianischen Partnerorganisationen eng zusammen und kann in der Hilfe für die Erdbebenopfer nun an diese intensiven Kontakte unmittelbar anknüpfen. Unter anderem ist MISEREOR in der von den Erdstößen besonders stark getroffenen Diözese Esmeraldas im Norden des Landes aktiv. Auch in der Stadt Guayaquil, die von dem Beben der Stärke 7,8 in Mitleidenschaft gezogen wurde, sind MISEREOR-Partner tätig.

Während Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden suchen und Tote bergen, geht es bei den Partnern der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort um die geplante Verteilung von Hilfsgütern. 50.000 Euro Soforthilfe sind bereit gestellt. Das Geld wird unter anderem zur Versorgung der Erdbebenopfer mit Trinkwasser und Hygiene-Sets verwendet. Weitere Maßnahmen werden geprüft.

Die Kindernothilfe in Duisburg stellte ebenfalls 50.000 Euro für die Opfer des Erdbebens in Ecuador bereit. Das Geld wird nach Angaben der Hilfsorganisation für lebensnotwendige Maßnahmen, etwa die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, eingesetzt. Außerdem sollen Notunterkünfte für Familien in der besonders schwer getroffenen Stadt Guayaquil errichtet werden.

Nach Angaben der Regierung Ecuadors sind bei dem Beben der Stärke 7,8 auf der Richterskala mindestens 272 Menschen ums Leben gekommen. Vermutlich mehr als 2.500 Menschen wurden verletzt. Landesweit sind zentrale Straßen beschädigt und gesperrt, was die Versorgung der Verletzten und vom Zusammensturz ihrer Häuser Betroffenen erschwerte. Besonders schwer ist die Küstenprovinz Manabí betroffen. Die Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf.

Quellen: www.misereor.de www.diakonie-katastrophenhilfe.de | www.kindernothilfe.de 


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