amerika 21Caracas. - Das Oppositionsbündnis Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) in Venezuela hat den für Donnerstag angekündigten "Marsch auf den Präsidentenpalast Miraflores" abgesagt. Dies gab Parlamentspräsident Ramos Allup von der Partei Acción Democratica bekannt. Man habe diese Entscheidung auf Bitten der Bischofskonferenz und des Vatikan getroffen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21. Damit sei die politische Lage vorerst entschärft.

Die Regierung von Präsident Nicolás Maduro und der MUD hatten laut amerika21 am vergangenen Sonntag Gespräche aufgenommen. Eingeladen hatte der päpstliche Sondergesandte Claudio María Celli. Als Vermittler nahmen zudem der Unasur-Generalsekretär Ernesto Samper sowie die Ex-Präsidenten José Luis Rodríguez Zapatero (Spanien), Martín Torrijos (Panama) und Leonel Fernández (Dominikanische Republik) teil. Beide Seiten einigten sich auf eine Agenda und ein nächstes Treffen am 11. November.

Aus dem Unternehmerlager hätten sich bereits die größten Verbände zu Wort gemeldet, berichtete amerika21. Die Präsidenten der Industrie- und Handelskammer sowie des Arbeitgeberverbandes hätten die Beteiligung des Vatikan gelobt, um den "sozialen Frieden und den Arbeitsfrieden" zu erhalten. Schnelle und wirksame Lösungen, die die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit einschließen, müssten gefunden werden.

In der Vorwoche hatte der Industriellenverband noch eine Erklärung verbreitet, worin der von der Opposition propagierte "Generalstreik" gegen die sozialistische Regierung unterstützt wurde. Der Verband hatte darin "alle unsere Unternehmen" aufgefordert, "den Arbeitern die Freiheit zu geben, an den Aktivitäten am 28. Oktober teilzunehmen."

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Quelle: www.amerika21.de 


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