amerika 21Havanna. - In Kubas Hauptstadt Havanna haben zehntausende Menschen beim "Marsch des kämpferischen Volkes" und einem traditionellen Staatsakt mit Militärparade des Aufstandes gegen die US-gestützte Diktatur von Fulgencio Batista gedacht, der im Jahr 1956 begann. Der Aufmarsch fand in diesem Jahr zudem zu Ehren des im November verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro statt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

Der militärische Akt erinnerte an die Landung von 82 Revolutionären mit der Yacht "Granma" am 2. Dezember 1956 auf Kuba. Die Rebellen waren von Mexiko nach Kuba aufgebrochen und bei der Ankunft von Truppen Batistas fast aufgerieben worden. Dennoch gelang es den Aufständischen, sich neu zu formieren und in nur drei Jahren die Diktatur zu besiegen, so amerika21.

Angeführt wurde die Militärparade auf dem Platz der Revolution von Soldaten in Uniformen der Kavallerie der Mambises, kubanischer Unabhängigkeitskämpfer, die im 19. Jahrhundert gegen das spanische Kolonialregime gekämpft hatten. Ihnen folgten Soldaten in Uniformen der Milizionäre, die 1961 eine Invasion kubanischer Söldner und der USA in der Schweinebucht abwehrten, schreibt amerika21.

Die traditionell Parade am 2. Dezember war verschoben worden, weil Fidel Castro nur eine Woche zuvor verstorben war.

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Quelle: www.amerika21.de 


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