amerika 21Port-au-Prince. - Während in Lateinamerika und der Karibik nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump die Sorge vor der Regionalpolitik Washington wächst, zeigte sich der designierte Präsident von Haiti, Jovenel Moise, zuversichtlich. Das hat amerika21 am Freitag berichtet.

In einem Interview sagte der Politiker des Regierungslagers vor wenigen Tagen, er gehe davon aus, dass die Geschäftserfahrungen Trumps positiv für die bilateralen Beziehungen seien.

Er gehe davon aus, dass Trumps Politik auf eine "an Resultaten orientierte Kooperation im Interesse beider Länder" ausgerichtet sein werde, so Moise: "Präsident Trump und ich sind Unternehmer und alle Unternehmer wollen Resultate."

Die innenpolitische Lage in Haiti ist indes auch nach den lange verzögerten Regionalparlaments- und Senatswahlen labil. Die Abstimmung in der vergangenen Woche war von einer sehr niedrigen Beteiligung der Bevölkerung, einigen Zwischenfällen und einer starken Präsenz der Sicherheitskräfte bestimmt, schreibt die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina. Zur Wahl aufgerufen waren gut sechs Millionen Wahlberechtigte, um 570 Regionalparlamente und acht ausstehende Senatorenposten zu bestimmen. In der Hauptstadt Port-au-Prince sei die Beteiligung nur spärlich gewesen, so Prensa Latina, allerdings sei aus einigen Städten im Landesinneren eine größere Beteiligung vermeldet worden.

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Quelle: amerika21.de


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