gemeinsam für afrikaBerlin. - Vor der größten humanitären Katastrophe seit Gründung der Vereinten Nationen warnt das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Mehr als 23 Millionen Menschen sind derzeit in den Ländern Ostafrikas und in Nigeria akut vom Hungertod bedroht. Ohne Hilfe sei ein Massensterben unausweichlich, sorgen sich GEMEINSAM FÜR AFRIKA wie auch die Vereinten Nationen.

Angesicht dieser Dramatik rief das Bündnis am Freitag bundesweit zu Aktionen und zu Spenden unter dem Motto "Gemeinsam gegen die Hungersnot" auf. GEMEINSAM FÜR AFRIKA demonstriert am Berliner Brandenburger Tor mit einer großen Mahnwache.

"Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern", erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Spendenaufruf an die deutsche Bevölkerung. "Unterstützen Sie die Hilfsorganisationen, die 'Gemeinsam gegen die Hungersnot' aufrufen. Mit Ihrer Spende können Sie Menschenleben retten! Mit Ihrer Hilfe können wir die Hungerkatastrophe lindern."

Die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA leisten bereits seit Monaten in den betroffenen Regionen wichtige Soforthilfe. Sie verteilen Nahrungsmittel und Trinkwasser an Tausende Notleidende und versorgen unterernährte Säuglinge und Kleinkinder mit kalorienreicher Spezialnahrung. Sie setzen Brunnen instand, leisten medizinische Hilfe und fördern Hygienemaßnahmen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Langfristige Hilfsmaßnahmen tragen zudem dazu bei, die Menschen besser auf Dürre vorzubereiten.

Die Ursachen der schweren Hungersnot sind vielfältig. Eine schwere Dürre, extremes Klima und anhaltende Gewalt sind maßgebliche Gründe. In manchen Regionen wie in Äthiopien oder Kenia hat es in Folge von El Niño seit mehr als drei Jahren nicht mehr geregnet. Felder und Weideland sind verdorrt, die Ernten fallen aus, es fehlt an Saatgut für den Anbau, Tausende Nutztiere verenden. In anderen Gegenden wie im Südsudan und in Somalia hindern zudem bewaffnete Konflikte und Vertreibung die Menschen daran, ihre Felder zu bestellen und ihr Vieh zu versorgen.

Quelle: www.gemeinsam-fuer-afrika.de 


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