amerika 21Caracas. - Venezuelas Präsident Nicolás Maduro will bei den kommenden Präsidentschaftswahlen Ende April offenbar mit einer neuen Partei antreten. Am vergangenen Wochenende gab der sozialistische Staatschef die Gründung einer Gruppierung mit dem Namen "Wir sind Venezuela" (Somos Venezuela) bekannt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet.

Die neue Partei werde eigenständig zu den Wahlen antreten und nicht auf einer gemeinsamen Liste mit der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (Partido Socialista Unido de Venezuela, PSUV), so amerika21.de. Es werde sowohl möglich sein, für die PSUV zu stimmen als auch für das Bündnis Großer Patriotischer Pol oder die neue Partei, sagte Maduro. 

Die Bewegung "Wir sind Venezuela" war ursprünglich im vergangenen Juni gegründet worden, um bei der Umsetzung der staatlichen Sozialprogramme in den ärmeren Bezirken und Regionen des Landes zu helfen. Nach Angaben der Regierung hat die Bewegung über 115.000 Mitglieder, die im ganzen Staatsgebiet aktiv sind. Nach ihrer Umwandlung in eine politische Partei soll "Wir sind Venezuela" von der amtierenden Präsidentin der verfassunggebenden Versammlung, Delcy Rodríguez, geleitet werden, so amerika21.de.

Kritik am Vorgehen der Regierung bzw. der von ihr kontrollieren staatlichen Instanzen kommt sowohl aus dem rechten als auch aus dem linken Lager. Auch linke Gruppen, die die Chávez-Regierungen unterstützt hatten, sich aber nun kritisch zur Regierung Maduro verhalten, werfen  der Regierung Autoritarismus und undemokratische Verhaltensweisen vor.

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Quelle: www.amerika21.de 


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