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venHannover. - Massentierhaltung in ganz Niedersachsen, Autos aus Wolfsburg, Kreuzfahrtschiffe aus Papenburg, Munition aus Unterlüß, Stahl aus Salzgitter – die derzeitigen Konsum- und Produktionsweisen in Niedersachsen beeinträchtigen die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Teilen der Welt. Das neue Web-Dossier "Fluchtgeschichten in Niedersachsen" des Verbandes Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) zeigt, dass aktuell vor allem Verfolgungen und Kriege Menschen zur Flucht zwingen.

Einer der Protagonisten des Dossiers ist Omar Aboubakar. Er musste seine Heimat Chula Island in Somalia verlassen, weil er aufgrund seiner ethnischen Herkunft verfolgt wurde. Er erzählt, wie aus Fischern und Tauchern am Horn von Afrika Flüchtlinge und Kriminelle werden – auch weil in Europa der Fisch billig sein soll. 

"Die Diskussionen um Obergrenzen oder den Familiennachzug lassen die globalen Zusammenhänge unserer Politik völlig außen vor", erklärte Antje Edler, Geschäftsführerin des VEN.

Die Lebensgeschichten der Protagonisten stehen repräsentativ für viele Menschen, die in Niedersachsen Schutz suchen. Ihre Geschichten und die Auslöser ihrer Flucht machen deutlich, dass die niedersächsische, deutsche und europäische Politik global Verantwortung übernehmen muss. 

"Anstelle von Abschottung um jeden Preis muss es um eine kohärente, nachhaltige Handels-, Klima- und Agrarpolitik gehen, die Perspektiven für die Menschen in ihrer Heimat schafft", so Edler. Gleichzeitig solle sich die hiesige Politik für legale Migrationswege - ohne lebensgefährliche Fluchtrouten über das Mittelmeer - nach Europa einsetzen.

=> Web-Dossier: http://www.ven-nds.de/themen/fluchtursachen

Quelle: www.ven-nds.de


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