amerika 21Berlin. - Kolumbien hat im Zuge eines Europa-Besuchs von Präsident Juan Manuel Santos den Beitritt in die NATO als "globaler Partner" zum Abschluss gebracht und ist als 37. Mitgliedsstaat in die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen worden. Santos nutzte die Gelegenheit seines Aufenthalts auch, um eine Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg zu halten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel sagte Santos, der Nordatlantikpakt sei "ein strategischer Partner für Kolumbien, um den Aufbau dieses modernen, neuen Landes weiterzuführen, das wir den nächsten Generationen überlassen wollen". 

Stoltenberg betonte, man teile gemeinsame Werte und Interessen. Die Zusammenarbeit mit Kolumbien habe bereits in den vergangenen fünf Jahren "echte Vorteile" für beide Seiten gebracht, etwa durch die Beteiligung des Landes an der NATO-Operation Ocean Shield am Horn von Afrika. Kolumbiens "Erfahrung in der Konfliktlösung" könne dem Bündnis "im Hinblick auf den Friedens- und Versöhnungsprozess in Afghanistan zugute kommen".

Die Außenbeauftragte der Europäischen Union (EU), Federica Mogherini, gab indes bekannt, die EU werde den Friedensprozess in Kolumbien mit zusätzlichen 15 Millionen Euro für den Zeitraum von 2018 bis 2020 unterstützen, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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