caritas Freiburg. - Nach dem Ausbruch des Vulkans Fuego hat die Caritas Guatemala mit der Einrichtung von Aufnahmezentren und Hilfsgüterverteilungen begonnen. In der am stärksten betroffenen Region Escuintla sind drei Notunterkünfte für Hilfesuchende eingerichtet worden. Dort waren die Dörfer Los Lotes und El Rodeo von Vulkanasche und Geröllmassen begraben worden. 

Caritas-Mitarbeitende und Freiwillige der Kirchengemeinden sammeln Hilfsgüter wie Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und Kleidung, die in den Notlagern verteilt werden. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellte für die Versorgung der Betroffenen durch die lokalen Partner 50.000 Euro zur Verfügung. Ein Mitarbeiter des Deutschen Caritasverbandes soll ab Donnerstag das Team der Caritas Guatemala verstärken.

"Diese Naturkatastrophe hat ausgerechnet zwei der ärmsten und abgelegensten Dörfer der Region am schwersten getroffen", berichtete Claudio Moser, Referatsleiter Lateinamerika bei Caritas international. "Das Hauptaugenmerk unserer Helfer vor Ort gilt derzeit der Bergung der unzähligen Verschwundenen." Aufgrund anhaltender Regenfälle besteht akute Überschwemmungsgefahr in den betroffenen Regionen. Trinkwasserquellen sind durch die Vulkanasche vielfach schon jetzt nicht mehr nutzbar. 

Mindestens 70 Menschen sollen bei der Katastrophe ums Leben gekommen sein, mehrere Hundert werden noch vermisst. Der Vulkan Fuego befindet sich 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Die katholische Kirche Guatemalas plant für den 10. Juni eine landesweite Kollekte in allen Kirchengemeinden für die Opfer des Vulkan-Ausbruches.

Quelle: www.caritas-international.de 


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