amerika 21Santiago. - Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten hat der Oberste Gerichtshof in Chile ein Urteil im sogenannten Fall Riggs gesprochen, in dem es um Veruntreuung von Staatsgeldern durch Ex-Diktator Augusto Pinochet geht. 14 Jahre nach Beginn der Ermittlungen entschieden die Richter, dass das beschlagnahmte Vermögen an den Fiskus übertragen wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 jetzt berichtet.

Im vergangenen Jahr hatte das Berufungsgericht zunächst angeordnet, die Immobilien und Gelder in Millionenhöhe der Witwe und den Kindern Pinochets zurückzugeben. Diesen Rechtsspruch kippte nun der Oberste Gerichtshof mit vier Stimmen gegen eine, so amerika21. Gegen das neue Urteil ist keine Berufung möglich. 

Die chilenische Zeitung La Tercera war die erste, die die Nachricht verbreitete. Noch vor der Urteilsverkündung war die Information an die Presse gelangt, dass das im Fall Riggs beschlagnahmte Vermögen im Wert von etwa 13 Millionen US-Dollar an den Staat gehen werde, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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