amerika 21Bogotá. - Am vergangenen Sonntag haben die Kolumbianer mit einer großen Mehrheit für Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption gestimmt. Insgesamt 36.421.026 Menschen waren bei der Volksabstimmung stimmberechtigt, am Ende fehlten jedoch etwa 600.000 Stimmen, damit die Ergebnisse ei der bindend gewesen wären. Dafür hätte sich ein Drittel der Stimmberechtigten (12.140.342) an der Abstimmung beteiligen müssen, wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtete.

"Trotzdem ist dies ein historisches Ergebnis, denn 11.668.748 Bürger nahmen an der Abstimmung teil, wovon sich über 99 Prozent für die Maßnahmen des Plebiszits aussprachen", erklärte amerika21. Dieser Stimmenanteil liege etwa 20 Prozent über dem Ergebnis, das Präsident Iván Duque (10.365.450) bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen erzielt hatte.

Duque zeigte sich nach der Abstimmung sehr zufrieden und erklärte, Kolumbien habe "für die Gesundheit der Demokratie gestimmt". Auch wenn die notwendige Zahl an abgebebenen Stimmen nicht ganz erreicht wurde, sei klar geworden, dass die Bevölkerung "Korruption nicht mehr erträgt", so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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