greenpeace Hamburg. - Die Internationale Walfangkommission IWC steht vor weitreichenden Entscheidungen zum Schutz der Wale. Ab 4. September treffen sich in Florianopolis (Brasilien) die internen Gremien, des IWC, vom 10. bis 14. September findet die 67. Tagung der Internationalen Walfangkommission statt. Dabei stimmen die IWC-Mitglieder auch über einen Antrag Japans ab. Dieser würde eine Rückkehr des kommerziellen Walfangs bedeuten, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

In Florianopolis übernimmt der langjährige japanische IWC-Kommissar Joji Morishita den Vorsitz des Gremiums. Parallel stellt Brasilien eine Resolution zur Abstimmung, die das Gremium zu einer modernen Walschutzkonvention umbauen soll. "Die IWC muss sich entscheiden: Tritt sie als moderne Kommission für den Schutz der Wale ein – oder hilft sie einer Handvoll Länder, weiterhin bedrohte Wale abzuschlachten", sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack, der die Verhandlungen als Beobachter begleitet.

Die IWC-Mitglieder Argentinien, Brasilien, Gabun und Uruguay schlagen laut Greenpeace zudem vor, ein Schutzgebiet im Atlantik einzurichten, in dem Walfang verboten wäre. Das Gebiet würde sich vom existierenden Walschutzgebiet der Antarktis bis zum Äquator erstrecken und etwa der Fläche von Kanada und den USA entsprechen. Für einen Beschluss ist eine Dreiviertelmehrheit notwendig. Die zentralen Entscheidungen der IWC-Tagung werden ab dem 10. September getroffen.

Quelle: www.greenpeace.de 


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