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venro Berlin. - Die internationale Staatengemeinschaft hat in Marrakesch den Globalen Migrationspakt verabschiedet. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sieht darin einen Meilenstein in der internationalen Migrationspolitik und begrüßt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich dafür nach Marokko gereist ist. Mit dem Pakt will die Staatengemeinschaft Migration nachhaltig und entwicklungsförderlich gestalten. Der Erfolg hänge nun von der Umsetzung des Pakts ab, so VENRO.

"Indem die Bundeskanzlerin persönlich nach Marrakesch gereist ist, hat sie ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Globale Migrationspakt steht für mehr Solidarität und Abstimmung zwischen den Staaten zum Schutz von Migrantinnen und Migranten. Von diesem Pakt geht in Zeiten, in denen Multilateralismus zunehmend in Frage gestellt wird, eine starke Symbolkraft aus zugunsten internationaler Vereinbarungen", sagte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. "Migration ist ein globales Phänomen und kann ein wichtiger Faktor für Wohlstand, Innovation und nachhaltige Entwicklung sein. Kein Land kann die Chancen und Herausforderungen, die mit Migration verbunden sind, alleine bewältigen. Mit dem Pakt erklärt die Staatengemeinschaft ihren Anspruch, Migration zum Wohle aller sicher und menschenwürdig zu gestalten. Er ist deshalb ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung."

Die Vereinbarung beinhaltet die Empfehlung an alle beteiligten Staaten, zeitnah Pläne für die Umsetzung auf nationaler Ebene zu verabschieden. "Jetzt ist Deutschland gefragt. Der Erfolg des Pakts steht und fällt mit seiner Umsetzung, die an den Leitprinzipen des Migrationspakts orientiert sein sollte und einen entwicklungspolitisch kohärenten Regierungsansatz aller Regierungsressorts verlangt. Außerdem muss die Zivilgesellschaft und ihre Expertise in die Umsetzung einbezogen werden", so Bornhorst. Gerade auch migrantische und diasporische Vereine sollten beteiligt werden.

=> Stellungnahme "Den globalen Migrationspakt nutzen – Menschenrechte, Entwicklung und Beteiligung verwirklichen"

Quelle: www.venro.org 


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