whh Bonn. - Aus Anlass des am Dienstag in Davos beginnenden Weltwirtschaftsforums hat die Welthungerhilfe die Teilnehmer aufgefordert, die weltweite Ungleichheit deutlich stärker zu bekämpfen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung steht das Thema "Globalisierung 4.0" und die Frage, wie die nächste Phase der Globalisierung gerecht und nachhaltig gestaltet werden kann.

"Wir müssen sicherstellen, dass die nächste Phase der Globalisierung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen führt", erklärte Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe. "Die Staatengemeinschaft muss dringend Rahmenbedingungen schaffen, damit der Zusammenhalt der Welt nicht durch Konflikte, Hunger und Elend gesprengt wird."

Insbesondere für die Bekämpfung von Hunger und Armut müsse mehr für die Überwindung massiver Ungleichheiten getan werden, forderte Thieme. Bei einer "Globalisierung 4.0" sei es erst recht nicht mehr hinnehmbar, dass Menschen in dieser Welt hungern, obwohl weltweit genügend Nahrung produziert wird.

"Ungleichheit ist das Kernproblem bei der Bekämpfung von Hunger und Armut", betonte Thieme. "Sie zeigt sich täglich, wenn Kleinbauern weniger Zugang zu Krediten bekommen, wenn sich der Ausbau von Infrastruktur auf die Hauptstädte begrenzt oder Frauen weniger Landrechte besitzen. Deshalb muss 'Globalisierung 4.0' dazu beitragen, dass die Ungleichheit langfristig beendet und der Hunger besiegt wird."

Quelle: www.welthungerhilfe.de 


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