oxfamBerlin. - Die Regierung von Mosambik arbeitet mit Hochdruck daran, in der vom Zyklon Idai stark betroffenen Stadt Beira Behandlungszentren für die an Cholera erkrankten Menschen einzurichten. Doch der Nothilfe-Aufruf der Vereinten Nationen in Höhe von 281 Millionen US-Dollar ist bislang nur zu 17 Prozent finanziert. Die internationale Gemeinschaft muss mehr Hilfsgelder bereitstellen, fordert deshalb die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam.

Um die Bevölkerung über die Gefahren der Cholera und Gegenmaßnahmen zu informieren, ist eine groß angelegte Aufklärungskampagne erforderlich. Oxfam arbeitet eng mit dem Gesundheitsministerium von Mosambik zusammen. Unter anderem hat Oxfam 64 Personen, so genannte "Activistas", ausgebildet, die in den betroffenen Gebieten unterwegs sind, um über die Krankheit aufzuklären - unter anderem was zu tun ist, wenn Familienangehörige Symptome der Cholera zeigen.

Oxfam unterstützt die Menschen in den Katastrophengebieten zudem durch die Verteilung von Wasseraufbereitungs- und Hygiene-Sets, den Bau von Notfall-Latrinen und Handwaschanlagen und die Bereitstellung von Notunterkünften.

Quelle: www.oxfam.de 


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