behBerlin. - Jedes Jahr leiden Millionen Menschen unter den Folgen extremer Naturereignisse. Der interaktive Reader "WeltRisikoBericht im Überblick" des Bündnisses Entwicklung Hilft gibt leicht verständlich Einblick in die Zusammenhänge zwischen extremen Naturereignissen, Klimawandel und Entwicklungszusammenarbeit. Das E-Paper ist auch für den Schulunterricht ab der Mittelstufe geeignet.

Wirbelstürme, Erdbeben oder Dürren lassen sich nicht direkt verhindern. Aber gefährdete Länder können das Risiko reduzieren, dass sich extreme Naturereignisse zu Katastrophen für die Bevölkerung entwickeln: Wer erdbebensicher baut, Frühwarnsysteme nutzt und in den Klima- und Umweltschutz investiert, ist besser gewappnet. Je fragiler jedoch das Infrastrukturnetz, je extremer die Armut und Ungleichheit und je schlechter die Gesundheitsversorgung, desto verwundbarer sind Länder gegenüber extremen Naturereignissen.

Das E-Paper "WeltRisikoBericht im Überblick" von Bündnis Entwicklung Hilft veranschaulicht mit interaktiven Grafiken, Videos und leicht verständlichen Texten die Zusammenhänge von extremen Naturereignissen, Katastrophenhilfe und gesellschaftlicher Entwicklung. Interessierte, auch Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe, können in kurzer Zeit Themen erkunden wie: Welche Länder sind besonders gefährdet? Wieso sind afrikanische Länder so verwundbar? Warum haben Kinder besondere Rechte in Katastrophensituationen?

Der interaktive Reader basiert auf dem WeltRisikoBericht des Bündnisses Entwicklung Hilft und der Ruhr-Universität Bochum. Der Bericht gibt mit dem WeltRisikoIndex das Katastrophenrisiko durch extreme Naturereignisse für 172 Länder der Welt an und leitet Handlungsempfehlungen für die Entwicklungszusammenarbeit ab. Jedes Jahr widmet sich der Bericht einem Schwerpunktthema.

Das Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, die gemeinsam Hilfe bei Katastrophen leisten.

Quelle: www.entwicklung-hilft.de