amerika 21Oslo. - Norwegens Regierung hat bekanntgegeben, dass Vertreter von Venezuelas Regierung und Opposition diese Woche in Oslo weitere Gespräche zur Vorbereitung eines politischen Dialogs führen werden. Das Außenministerium des skandinavischen Landes habe seine Bereitschaft bekräftigt, "die Suche nach einer Verhandlungslösung zwischen den Parteien in Venezuela zu unterstützen", meldete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

Oppositionsführer und Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich bislang klar gegen einen Dialog ausgesprochen hatte, bestätigte, dass Gesandte der Opposition an dem Treffen in Oslo teilnehmen werden. Eine unversöhnliche Haltung nahm indes US-Vizepräsident Mike Pence ein. "Die Zeit des Dialogs ist vorbei", sagte er in einem Interview. "Es ist jetzt Zeit für Handlungen. Es ist der Moment für Nicolás Maduro, um zu gehen."

Die USA erkannten als erste ausländische Regierung Guaidó als "Interimspräsident" an und verfolgen laut amerika21 eine Agenda des erzwungenen Regierungswechsels in Venezuela. In jüngster Zeit hatten die USA zu diesem Zweck mehrfach ihre Finanz- und Wirtschaftssanktionen verschärft. Erst vor wenigen Tagen berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass neue Strafmaßnahmen in Vorbereitung seien.

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Quelle: www.amerika21.de 


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