daadUlm. - Unter dem Leitgedanken "Brücken bauen, Netzwerke knüpfen: Forschung im Geiste Alexander von Humboldts" findet vom 5. bis 7. Juli ein großes Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Universität Ulm statt. 370 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 79 Ländern nehmen daran teil, um sich über die Vielfalt, Herausforderungen und Perspektiven der Wissenschaft auszutauschen. Gut 300 der teilnehmenden Studierenden und Forschenden gehören dabei dem Bereich der Mathematik und der Natur- und Ingenieurwissenschaften an.

"Alexander von Humboldt schrieb einmal: 'Ideen können nur nützen, wenn sie in vielen Köpfen lebendig werden'. Dieses Zitat ist bezeichnend für seine Passion, seine Forschungen weiterzutragen, seine Ergebnisse mit anderen zu teilen und darauf aufbauend innovative Resultate hervorzubringen", sagte DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. "Auch für den DAAD ist der interdisziplinäre und transnationale Austausch der leitende Gedanke, der in den Stipendiatentreffen in besonderem Maße zum Ausdruck kommt."

Der DAAD lädt fünfmal im Jahr zu Stipendiatentreffen an verschiedene deutsche Hochschulen ein, um ausländische Stipendiatinnen und Stipendiaten zu begrüßen und miteinander in Kontakt zu bringen. Dies ist auch eine gute Möglichkeit für die Geförderten, die mindestens ein Jahr in Deutschland studieren oder forschen, ihre Ansprechpartner im DAAD persönlich kennenzulernen und sich mit Studierenden und Forschenden aus aller Welt auszutauschen und international zu vernetzen.

Eröffnen wird das Stipendiatentreffen am Freitagabend DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität Ulm, Professor Dr.-Ing. Michael Weber, und der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer (CDU/CSU). Neben verschiedenen Fachvorträgen erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Rahmenprogramm, zu dem auch eine Führung durch die Humboldt-Ausstellung im Botanischen Garten der Universität Ulm gehört.

"Der Lebensweg und die Persönlichkeit Alexander von Humboldts sind für junge Studierende und Wissenschaftler von höchster Strahlkraft," sagt DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland. "Seine Leidenschaft für die wissenschaftliche Erkenntnis, seine internationale Mobilität und Vernetzung, sein übergreifendes Verständnis für globale Zusammenhänge sind absolut modern. In diesem Geiste gilt es, auf den Stipendiatentreffen Brücken zu bauen und einen lebendigen Diskurs zu schaffen, der nicht nur zu technischer, sondern auch sozialer Innovation beiträgt."

Quelle: www.daad.de 


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