amerika 21Brasilia. - Nachdem die brasilianische Regierung heftige Kritik für ihren zögerlichen Kampf gegen die verheerenden Feuer im Amazonasgebiet eingesteckt hat, greift nun seit drei Tagen das Militär ein. Sieben Bundesstaaten hatten um die Unterstützung der Streitkräfte gebeten: Rondônia, Roraima, Pará, Tocantins, Amazonas, Acre und Mato Grosso. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Unterdessen wurden laut Medienberichten mehr als 70 Personen identifiziert, die sich über eine Gruppe im Instant-Messaging-Dienst Whatsapp für den 10. August im Bundesstaat Pará zu einem "Tag des Feuers" verabredet hatten, um an vielen Orten gleichzeitig Brände zu legen. Damit hätten sie ihre Unterstützung für die "Lockerungen" der Umweltpolitik durch den ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro signalisieren wollen. Festgenommen wurde bislang niemand.

In über 50 brasilianischen Städten, darunter Salvador und Brasília, São Paulo und Rio de Janeiro, fanden am Wochenende große Demonstrationen unter dem Motto "SOS Amazônia" gegen Bolsonaro und seinen umstrittenen Umweltminister Ricardo Salles statt, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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