venro 200Berlin. - Anlässlich des informellen Treffens der EU-Entwicklungsminister am 29. September, an dem auch der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell teilnimmt, hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) eine enge und faire Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa gefordert. Dabei müssten auch zivilgesellschaftliche Organisationen stärker einbezogen werden.

"Wir bedauern die Verschiebung des ursprünglich für Ende Oktober geplanten Gipfeltreffens zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union. Die humanitären, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie erfordern gerade jetzt eine solidarische Zusammenarbeit", erklärte Mathias Mogge, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VENRO.

"Die EU-Kommission und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft haben die Kooperation mit Afrika zu einem ihrer Schwerpunkte erklärt", sagte Mogge. "Die EU-Entwicklungsminister_innen müssen nun ein deutliches Signal aussenden, dass die Menschen in Afrika mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden. Für die Bekämpfung des Hungers, den Ausbau der Gesundheitssysteme und die Anpassung an den Klimawandel brauchen sie die europäische Unterstützung."

VENRO fordert außerdem eine stärkere Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure bei den Vorbereitungen des AU-EU-Gipfels und der AU-EU-Strategie.

Am 16. Oktober veranstaltet VENRO die hybride Konferenz "Civil Society Driving Change: Towards a New Quality of the Africa-Europe Partnership". Teilnehmen werden neben Vertreter_innen der afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaft auch die zuständigen Staatssekretär_innen der aktuellen EU-Trio-Präsidentschaft aus Deutschland, Portugal, Slowenien sowie Jutta Urpilainen, die EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften und Entwicklung.

Quelle: www.venro.org 


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