amerika 21Caracas. - Neue Wirtschaftsindikatoren zeigen an, dass Venezuela den Bereich der Hyperinflation verlassen hat. Laut dem venezolanischen Finanzobservatorium (OVF), das der US-unterstützten Opposition nahesteht, fiel die monatliche Inflation im März mit 9,1 Prozent auf ein Jahrestief. Die kumulierte Inflation im Jahr 2021 liege nun bei 155,3 Prozent, die über das Jahr bei 3.867 Prozent, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

OVF-Sprecher Alfonso Marquina erklärte, dass die Inflationszahlen im März aufgrund von "Einkommenssteuerzahlungen" niedriger seien und fügte hinzu, dass viele Unternehmen und Haushalte Devisen verkauften, um Bolivars zu kaufen und ihre Steuern zu bezahlen. Währungsspekulationen sind nach Ansicht von Wirtschaftsanalysten seit langem einer der Hauptantreiber der Inflation. Die März-Zahl stellt einen deutlichen Rückgang von 50,9 Prozent, nach 55,2 Prozent im Februar bzw. Januar dar. Als Schwelle zur Hyperinflation gelten 50 Prozent, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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