BMZBerlin (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung hat drei Millionen Euro für die Reparatur von 34 Berufsschulen im Libanon zur Verfügung gestellt. Mehr als 10.000 libanesische Berufsschülerinnen und -schüler, deren Schulen während des Konfliktes im Libanon im vergangenen Sommer zerstört oder beschädigt wurden, können aufgrund dieser Unterstützung ihre Ausbildung fortsetzen.

Die Reparaturarbeiten an den meisten Schulen, die durch Detonationen und Flüchtlingsunterbringung beschädigt wurden, stehen nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kurz vor dem Abschluss. An der Durchführung sind die KfW Entwicklungsbank und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH beteiligt. Zwei zerstörte Schulen sollen ab Anfang nächsten Jahres neu errichtet werden.

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte bei ihrem Treffen mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora Ende September in Berlin Wiederaufbauhilfe für die Jahre 2006 und 2007 zugesagt. Die Mittel sollen für den Aufbau von Infrastruktur im Bereich Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie für das Berufsbildungsprogramm für junge Menschen bereitgestellt werden. Dabei kann Deutschland auf seine lange Erfahrung in diesen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit im Libanon und der Region aufbauen.

 BMZ


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