Bonn (epo.de). - Die Forschungs-, Beratungs- und Ausbildungsarbeit des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) hat vom Wissenschaftsrat eine sehr positive Bewertung erhalten. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme des Wissenschaftsrates zu dem in Bonn angesiedelten DIE wird die hochwertige Forschungs- und Beratungsleistung des Institutes auf dem Gebiet der Entwicklungspolitik unterstrichen. Dem DIE wird bestätigt, zu den führenden Forschungseinrichtungen in Deutschland zu gehören.

Der Wissenschaftsrat betont, dass das Institut über seine erfolgreiche Arbeit in internationalen Forschungsnetzwerken die weltweiten Debatten zur Zukunft der Entwicklungspolitik nachhaltig beeinflusse. Gewürdigt wird auch die Rolle des DIE als zentrales entwicklungspolitisches Beratungsinstitut der Bundesregierung. Besonders positiv hervorgehoben wird zudem die Auseinandersetzung mit Konzepten von wissenschaftsbasierter Politikberatung sowie die Weiterentwicklung von Methoden zum Transfer von Forschung in hochwertige Beratungsleistung.

Auch die Ausbildung von jungen Führungskräften am DIE ist deutschlandweit einzigartig und der Wissenschaftsrat betont, dass die Forschungs-, Beratungs- und Ausbildungsaufgaben eng miteinander verzahnt sind. Dem DIE gelinge es "in eindrucksvoller Weise", die in den verschiedenen Aufgabenbereichen gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse aufeinander zu beziehen und dadurch für wechselseitige Anregungen fruchtbar zu machen.

Die Stellungnahme zum DIE erfolgte im Rahmen der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Evaluierung der Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben. Der Wissenschaftsrat nennt als wichtige Voraussetzung für die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des DIE die Unabhängigkeit seiner Forschung. Der Direktor des DIE, Prof. Dr. Dirk Messner, erklärte hierzu: "Die Evaluierung zeigt, dass das DIE zu den leistungsstarken entwicklungspolitischen Forschungs-, Ausbildungs- und Beratungsinstituten in Deutschland und Europa gehört. Damit stärken wir auch den Wissenschaftsstandort Bonn und das internationale Profil der Stadt."

Begrüßt wurde vom Wissenschaftsrat auch die Gründung der Global Governance School, die im Rahmen des Fortbildungs- und Dialogprogramms "Managing Global Governance" vom DIE durchgeführt wird. Das gemeinsam von InWEnt und DIE veranstaltete Programm richtet sich an junge Führungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika. Es soll dazu beitragen, Netzwerke zwischen Wissenschaftlern sowie politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern aus diesen aufstrebenden Ländern sowie aus Europa aufzubauen. Anfang Februar werden die Teilnehmer des ersten Kurses der Global Governance School im DIE erwartet.

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