DWHHBonn (epo.de). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat angesichts der schweren Überschwemmung im Delta des Zambesi im Distrikt Chinde in Mosambik 50.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt. Dafür werden zusätzlich zwei Boote mit schweren Außenbordmotoren angeschafft, um die Menschen vor den Wassermassen zu retten, außerdem Nahrungsmittel, Planen und Moskitonetze für 10.000 Menschen.

"Der Wasserstand ist auf über sieben Meter angestiegen, das ist der gleiche Pegelstand wie bei der schweren Flut 2001", sagte Walburga Greiner, Regionalkoordinatorin der Deutschen Welthungerhilfe in Mosambik. Ursache für die Überschwemmungen im Flussdelta sind schwere Niederschläge im Gebiet des Zambesi, der in Angola entspringt und durch Sambia und Zimbabwe fließt.

Das Problem wurde dadurch verschärft, dass der Cahora-Bassa-Staudamm in Mosambik angesichts der vorhersehbaren Wassermassen viel zu voll war. Jetzt wurden alle Tore geöffnet und das Wasser ins Flussdelta gelassen. "Das Wasser fließt mit einer unglaublichen Menge von 9000 Kubikmeter pro Sekunde ab", sagte Greiner. "Gestern wurden die Tore wieder geöffnet, die Lage wird sich weiter verschärfen."

Die Menschen seien auf Landinseln im Delta gefangen, berichtete die Welthungehilfe. Der Fluss sei zu stark, um mit einfachen Booten fliehen zu können. Gefahr bestehe zudem durch zahlreiche Krokodile und Nilpferde, die vor der starken Strömung am Ufer Schutz suchen.

Die Deutsche Welthungerhilfe ist die einzige Hilfsorganisation, die mit ihrer Partnerorganisation seit der schweren Flut 2001 noch immer in dem logistisch äußerst schwer zugänglichen Gebiet tätig ist, in dem 140.000 Menschen leben. Sie bittet um Spenden für die Flutopfer in Mosambik:

Deutsche Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Mosambik

 www.welthungerhilfe.de


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