DiakonieStuttgart (epo.de). - Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Opfer der Überschwemmungen in Mosambik gemeinsam mit ihrem internationalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam). Die lokalen Partnerorganisationen verteilen Lebensmittel, Hygienesets, Decken und Matratzen an rund 8.000 Familien. Dies gab die Diakonie Katastrophenhilfe am Donnerstag in Stuttgart bekannt.

Regierungsangaben zufolge mussten in Mosambik bisher rund 60.000 Menschen evakuiert werden. Zwischen 300.000 und 500.000 Menschen sind unmittelbar von den Überschwemmungen des Sambesi betroffen, mindestens 40 Menschen sind bereits gestorben.

Hervorgerufen wurden die schlimmsten Überschwemmungen der vergangenen sechs Jahre durch heftige Regenfälle in den Nachbarländern Sambia und Simbabwe. Der Cahora Bassa-Staudamm in Mosambik konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und die Schleusen mussten geöffnet werden. Die Fluten überschwemmten weite Teile des Umlandes. Die meisten der Betroffenen verloren dadurch nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Tiere. Auch ein Großteil der Ernte wurde zerstört.

Da mit weiteren Regenfällen gerechnet wird, ist nach Angaben der Diakonie Katastrophenhilfe ein Ende der Überschwemmungen und eine Rückkehr der Menschen in ihre Heimatdörfer noch nicht abzusehen. Betroffen sind auch die Länder Angola, Malawi und Sambia.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden für die Menschen in den überfluteten Gebieten. Kennwort ?Fluthilfe Afrika?

Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/mosambik

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
http://spende.caritas-international.de


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