WFPNew York (epo.de). - Die Vereinten Nationen unterstützen die Opfer von Überschwemmungren in Kolumbien und die Leidtragenden der strengsten Kältewelle seit 30 Jahren in Peru mit Nahrungsmittelhilfe. Rund 100.000 Menschen würden vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) versorgt, erklärte der WFP-Regionaldirektor für Lateinamerika, Pedro Medrano. Insgesamt sind von den Unwettern mehr als eine Million Menschen betroffen.

In Kolumbien haben die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten nach Angaben der Vereinten Nationen bislang mindestens 57 Todesopfer gefordert. Mehr als 100 Menschen werden vermisst, rund 443.000 Menschen sind obdachlos geworden. Das WFP will bis zu 60.000 Menschen mit Nahrungsmittel-Rationen helfen, weil sie Ernte und Vieh verloren haben.

In Peru haben Temperaturen von bis zu 27 Grad unter Null Epidemien von Lungenentzündungen und anderen Erkältungskrankeiten ausgelöst. Mindestens 70 Kinder unter fünf Jahren seien der Kältewelle erlegen, berichteten die Vereinten Nationen. Die Nothilfe ist in den Departements Vilcashuaman, Ayacucho und Huancavelica bereits angelaufen.

www.wfp.org


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